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Über Landschaftsarchitektur – Gärten von Guido Hager, gesehen von Robin Forster

Stadthausanlage-Bürkliplatz in Zürich ¬© Robin Forster, Fotograf London

Stadthausanlage-Bürkliplatz in Zürich © Robin Forster, Fotograf London

Das Bild und die Landschaftsarchitektur sind ein altes Paar. Schon Claude Lorrain und andere Landschaftsmaler des 17. Jahrhunderts haben die Entwicklung des Englischen Landschaftsgartens wesentlich geprägt. Umgekehrt liessen Maler sich von den fein komponierten Landschaften eines Lancelot Capability Brown inspirieren.
Interessanterweise kommt auch Guido Hager im Innehalten nach 25 Berufsjahren nicht ohne Bild aus. Er hat Robin Forster gebeten, seine Gärten und Pärke in Bilder zu fassen. Der englische Fotograf spiegelt das stille Wesen der Gartenschöpfungen in ruhigen, schwarz-weissen Panoramabildern. Entstanden ist eine gelassene Reflexion über Illusion und Wirklichkeit, über Hell und Dunkel, über Dichtung und Wahrheit eines synthetischen Arkadiens.
Wenn drei Landschaftsarchitekten und ihre Fotografen und Buchgestalter sich eines dieser Panorama-Bilder auswählen, dann beginnen sie diese Gartenschöpfung gedanklich zu durchwandern und davon zu erzählen, worin das Wagnis besteht, für unsere heutige schnelllebige Gesellschaft Gärten zu bauen.

Ausstellung (bis 17.4.) in der Tankstelle Bülowstraße (siehe zum Gebäude auch Tagesspiegel vom 8.6.2008: Super Tankstelle oder taz vom 30.8.2008: Die Kunstwundertankstelle)
Immer donnerstags und samstags, Bülowstraße 18 (U-Bhf Bülowstraße U2, M19, M48, M85, 106, 187)

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