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Schlagwort »Ausstellung«
Kunst & Kultur →

Ausstellung: MAGIC BLOCKS – Szenarien für die Kollektivwohnungen aus der sozialistischen Zeit in Bukarest

Die Ausstellung MAGIC BLOCKS von AedesLand setzt sich mit rumänischer Architektur auseinander.
Das Stadtbild von Bukarest ist geprägt durch die Häuserblöcke aus der sozialistischen Zeit, zumeist in den 1970er und 1980er Jahren errichtet – etwa 70 % der Bewohner Bukarests leben in ihnen. Die Initiative von Archis Interventions in Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Architekturinitiativen und -büros setzt sich mit Szenarien für die zukünftige Qualifizierung der ehemaligen Kollektivbauten auseinander. Die Ausstellung stellt diese Konzeption vor, ergänzt um Informationen zur Stadtentwicklung in Bukarest.
‚Magic Blocks‘ eröffnet ein neues Feld für die Architekturdiskussion: die wenig bekannten negativen Auswirkungen der Privatisierung der ehemaligen Kollektivwohnungen und die Frage, wie dieser Entwicklung eine andere Perspektive entgegengesetzt werden kann.

noch bis Donnerstag, 29.10.2009!!

Ort: AedesLand, Else-Ury-Bogen 600-601, am Savigny-Platz, Berlin-Charlottenhof
Öffnungszeiten: Mo-So 10.00 – 20.00 Uhr

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hörGEHschichten aus Neukölln

Die hörGEHschichten sind eine Straßenführung, mit der Geschichten über die Karl-Marx-Straße und ihre Seitenstraßen erzählt werden. Mit einem Routenplan und mp3- oder CD-Player im Gepäck entdeckt man selbst die Straße und die Stationen der Führung. Die Karl-Marx-Straße ist dabei sowohl die Fundgrube für die vielfältigen Geschichten als auch die Bühne, auf der die Straßenführung stattfindet. Die hörGEHschichten entstehen aus den historischen und gegenwärtigen Geschichten und Anekdoten der Karl-Marx-Straße und ihrer Händler, Flaneure, Bewohner, Künstler, Jugendlichen, Aufpasser, Beobachter, Zeitgenossen…

Vorführung der HörGEHschichten um 20 Uhr
Alte Post, Karl-Marx-Straße 97 – 99

Ausstellung bis 24.10., 15 bis 21 Uhr

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urbanoFILMS zu Gast in Hannover

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grün und verkehrsreich: das autogerechte Hannover

Die Präsentation der Wettbewerbsbeiträge zu „urbanism follows visions“ wird durch eine abgespeckte Version von urbanoFILMS ergänzt. Wir werden das Programm „Cityscapes“ von HC Gilje zeigen, welches vier Videos mit utopischen Charakter umfasst. Eine Podiumsdiskussion wird es nicht geben, dennoch bietet der Abend genügend Material und Zeit, über die urbanen Visionen unserere Zeit zu diskutieren. Die Ausstellung verspricht zumindest eine futuristisch anmutende Medien- und Soundinstallation, welche die Entwürfe in ein passendes Licht werfen werden. Der filmische Beitrag von urbanophil rundet das Programm in einer schönen Art und Weise ab. Und wer noch nie in Hannover war, der kann sich von der nachkriegsmodernen und autogerchten Stadt bei einem Glas Wein in der Tiefgarage verzaubern lassen.

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Ausstellung „Residenzpflicht – Invisible Borders“

In der Raumerweiterungshalle kann man sich dank der Ausstellung Residenzpflicht – Invisible Borders noch bis zum 5. Juli davon überzeugen, wie sich aus einem erweiterten Architekturbegriff ein gesellschaftskritischer Ansatz entwickeln lässt. Philipp Kuebarts als Diplomarbeit an der TU Berlin entstandene Schau dokumentiert, auf welche Weise rechtliche Grenzen, aber auch Charakteristika des öffentlichen – kontrollierten – Raumes den individuellen Bewegungsraum und damit den Alltag von im Berliner Umland untergebrachten Flüchtlingen strukturieren. In Photographien und Zitaten werden diese ‚unsichtbaren Grenzen” fassbar gemacht – abstakte Gebilde werden so mit konkreten Orten und Konsequenzen verbunden.

Die Ausstellung „Residenzpflicht – Invisible Borders“ dokumentiert anhand von Modellen, Plänen, Texten, Fotografien und einem kurzen Film die dabei produzierte Geografie mehrfacher Einsperrung und Ausgrenzung, die durch sie verursachte Raumwahrnehmung aber auch Strategien des Widerstands (www.invisibleborders.de)

Anhand von Modellen werden dabei auch architektonische Form und stadträumliche Lage der Heime im Umkreis von Berlin untersucht – wieder steht die Frage nach der politischen Impikation räumlicher Entscheidungen im Vordergrund.

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Ausstellungseröffnung „Humboldt Landvermesser“

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GPS-Drawing von Marzahn-Hellersdorf

Die beiden Künstler Johann Zeitler und Klaus W. Eisenlohr stellten am vergangenen Sonntag die Ergebnisse ihres mehrmonatigen Forschungs- und Kunstprojektes Landvermesser K. und Humboldt Landvermesser – HM2 vor. Neben Filmsequenzen ihrer 3 an die Flaneure angelehnten Begehungen, an denen auch urbanophil.net beteiligt war, ist dort eine Fotoserie öffentlicher Gebäude (1, 2, 3), Zeichnungen und Interviews mit Bewohnern, anderen Künstlern und verantwortlichen Stadtplanern zu sehen.

Neben dem großen GPS-Drawing (siehe Foto) aller Begehungen der beiden Künstler durch die Bezirke Marzahn-Hellersdorf, sind dort die ersten Ergebnisse meines Forschungsprojektes zur „Emotionalen Stadtkartierung“ zu sehen (genauere Infos hierzu demnächst auf digiphil.de).

Wer also in Marzahn ist, sollte einen Abstecher in die Galerie M machen.

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