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Podiumsdiskussion: »Das Kollektiv« im Bücherbogen am Savignyplatz

Bücherbogen am Savignyplatz lädt uns und Das Kollektiv zu einer Buchpräsentation am 24. Februar ein! Über den Mythos des kollektiven Arbeitens in Architektur und Städtebau in der DDR sprechen ab 19:30 Uhr zwei der Autor*innen des Buches, Stephanie Herold (TU Berlin) und Harald Engler (IRS – Institut für raumbezogene Sozialforschung). Moderieren wird Jannik Noeske (IRS). Eine Möglichkeit, Fragen zu stellen. Aktuelle und historische. Nach den Ergebnissen des zugrundeliegenden Projekts zur gemeinschaftlichen Architekturproduktion in der DDR, aber auch danach, wie man...

Recht auf Erbe in der Migrationsgesellschaft – Book Release mit Gülsah Stapel am 09.02.2023

»Wenn es nicht in unserem Archiv erfasst ist, dann existiert es nicht.« Diese Aussage einer Archivarin in Star Wars Episode II erweist sich nicht nur im Film als wahr und unwahr zugleich, sondern auch und insbesondere im öffentlichen Raum der Stadt. Eines von vielen Beispielen dafür ist der unten gezeigte Garten von Remzi Karatas auf dem Hof des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums, dessen Geschichte Gülsah Stapel am 9. Februar bei der Vorstellung ihres Buchs »Recht auf Erbe in der Migrationsgesellschaft« gelesen...

Neu im Urbanophil Verlag: Das Kollektiv

Im Schatten der Berliner Prestigebauten – ob Palast der Republik oder Kino International – entstanden in der DDR eine Reihe weit weniger beachtete, bei weitem aber nicht weniger markante Bauwerke der Ost- und Postmoderne. Der in Pastell getauchte Bowlingtreff Leipzig, die wundervolle Zitronenpresse in Gera, das historistisch ernste Fünfgiebelhaus in Rostock oder das Pumpspeicherwerk Hohen­warte: Bauten, die noch nicht in Gänze entdeckt worden sind und deren Baugeschichten auch Geschichten über das kollektive Arbeiten erzählen können. Das Kollektiv lädt ein zur architektonischen Entdeckungsreise, zeigt so manches Unbekanntes und blickt dabei hinter...

Recht auf Erbe in der Migrationsgesellschaft – OUT NOW!

Eine Fernsehwerkstatt in Berlin-Kreuzberg. Als die Stadtforscherin Gülsah Stapel mit dem türkischen Betreiber der Werkstatt ins Gespräch kam, tauschten sie Geschichten zu vergangenen Fernseherlebnissen aus. Das bunte, fiepende Testbild in der Nacht, Lieblingssendungen und wegweisende Nachrichten, die die ganze Familie gemeinsam schaute. Angeregt durch das Thema Fernsehen erinnerten sich beide noch an ganz andere Ereignisse und an Orte aus der Berliner Stadtgeschichte. Stapel erfuhr zum Beispiel, dass die Familie des Besitzers, die vor Jahrzehnten als Gastarbeiter*innen aus der Türkei nach...
Vittinghoff Ansichten einer bescholtenen Stadt

»Ansichten einer bescholtenen Stadt« Rezension zum Buch- und Ausstellungsprojekt von Christian Vittinghoff

Ein Kommentar von Gastautor Artemi Rashba. Die »Seelengeografie« einer Großstadt oder italienischer Espresso und Tusche auf Papier. Dem Buch- und Ausstellungsprojekt »Ansichten einer bescholtenen Stadt« des Künstlers Christian Vittinghoff liegt dessen gleichnamige Bilderserie über die fränkische Metropole Nürnberg zugrunde. Die Darstellungen werden begleitet von ausgewählten literarischen Beiträgen, die von Prosa bis Poesie und vom »Fränggisch« bis zum Hochdeutschen variieren. Eines haben alle Texte und Illustrationen jedoch gemeinsam. Sie alle verbindet das Thema: »Stadt… in der wir leben, die wir sehen,...

SWZPLN – Schwarzpläne für alle!?

Schwarzpläne sind ein integraler Teil des Architektur- und Stadtplanungsstudiums, werden bei den meisten Wettbewerben gefordert und machen die Morphologie der Stadt schnell und einfach ablesbar. Zusätzlich haben sie einen hohen ästhetischen Wert. Trotz ihrer Omnipräsenz (zumindest im deutschsprachigen Raum) sind Schwarzpläne und andere Plandaten immer sehr schwer zu bekommen. Entweder sie sind sehr teuer, werden nur von offiziellen Ämtern ausgegeben oder, gerade für aus eurozentrischer Sicht weniger beachtete Orte, existieren sie gar nicht. Daher entwickelte ich die Webseite swzpln.de. Sie...

Buchrezension: »Das Soziale-Orte-Konzept« von Jens Kersten, Claudia Neu und Berthold Vogel

In ihrem Buch »Das Soziale-Orte-Konzept. Zusammenhalt in einer vulnerablen Gesellschaft« entwickeln Jens Kersten, Claudia Neu und Berthold Vogel ihre Idee Sozialer Orte aus dem Jahr 2017 weiter und beziehen diese in einer Fallstudie auf aktuelle gesellschaftliche Notwendigkeiten. Neben den Auswirkungen der Coronapandemie sind dies vor allem veränderte Infrastrukturausstattungen sowie damit verbundene Begegnungsorte in ländlichen Räumen. Grundlage für die Weiterentwicklung des Konzepts Sozialer Orte ist das BMBF-Projekt »Das Soziale-Orte-Konzept. Neue Infrastrukturen für gesellschaftlichen Zusammenhalt«, das von 2017-2020 umgesetzt wurde und in...

In Deiner Hand…

Die Tage werden länger und jetzt ist die beste Zeit des Jahres, den schönsten Blickpunkt zum Fernsehturm einzunehmen: Karl-Liebknecht-Straße, Ecke Hirtenstraße. Hirtenstraße ist diese kleine Gasse die vom Babylon hinters Babylon führt. Wenn Mensch sich in dieses Gässchen wagt, begegnet uns an der Ecke ein sehr grosser kräftiger Herr. Etwas versteckt, weil mittlerweile ziemlich zugewachsen, daher unbedingt in Winter zu besuchen, weisst uns der Herr mit ausgestreckter Hand freundlich darauf hin, was er und seinesgleichen hier einst taten. Bauen natürlich....

Buchrezension: »Integrierte Stadtentwicklungsplanung« von Stefan Heinig

In seinem Buch zur »Integrierten Stadtentwicklungsplanung« gibt Stefan Heinig einen ausführlichen und gut strukturierten Überblick zum Thema. Eine Empfehlung kann vor allem für die Lehre sowie für fachlich interessierte Neueinsteiger ausgesprochen werden. Mit dem Satz »Ohne die Coronapandemie wäre dieses Buch nicht entstanden« beginnt Stefan Heinig seine Danksagung am Ende von »Integrierte Stadtentwicklungsplanung. Konzepte – Methoden – Beispiele« und verweist damit darauf, dass er in seinem Sabbatical eigentlich zu reisen geplant hatte, nun aber zuhause bleiben musste und deshalb mit...

Ethik einer Institution

Die Zeitschrift des BDA hat mit Ihrer Ausgabe 1/2022 ein neues Design – und einen neuen Namen. Eine starke Entscheidung! Herzlichen Glückwunsch! Und passend zu dieser mutigen Neuerung ist auch das Thema: Was ist gut? Ethik der Architektur. Die Ausgabe fragt nach den ethischen Grundlagen, auf denen Architektinnen und Architekten in Zukunft ihre Arbeit für die Gesellschaft, ihre Individuen und deren Zukunft ausüben wollen. Das Ende der Ressourcen, der Klimawandel, die weltweiten Wanderungsbewegungen und die politischen und sozialen Verwerfungen unserer...