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Direkt ins Büro radeln

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=wteWpgL-Q_Q[/youtube] Beim Umbau des alten Triton Court am Finsbury Square in  London, wurde das Büro modern saniert - mit einem schicken, großen Atrium. Von dort aus fürht eine aufällig gestaltete Fahrradrampe in den Keller, so dass man ins Gebäude reinfahren kann. The centrepiece of the Alphabeta Building - a refurbishment of the historic Triton Court in Finsbury Square, central London - is a steep ramp. It takes employees to a basement with bike racks and relaxation facilities, including a basketball court. It is London's first "cycle-in office", says project architect Dickon Hayward of the firm Studio RHE. (BBC) Hier gibt...

A Day on the London Underground

[vimeo]https://vimeo.com/121462010[/vimeo] Wie bewegen sich eigentlich die Fahrgäste in der U-Bahn? Diese Frage ist natürlich für jeden Nahverkehrsplaner essentiell, weshalb vielerorts regelmäßig große Verkehrserhebungen durchgeführt werden, die allerdings überaus teuer sind. Will Gallia hat sich dazu die Nutzungsdaten der Oyster Card (eTicket) in London zunutze gemacht und die Bewegungen visualisiert. Er hat dazu Ort und Zeit des Ein- und Auscheckens durch die Fahrgäste an den Zugangssperren der Stationen mit dem Fahrplan verschnitten und so 562.145 Fahrten eines Tages als sich bewegende Pixel auf der Londoner Netzspinne dargestellt.

“Urban Hitchhiker” bei den Walking Visionaries Awards Vienna 2015

Im Rahmen der größten internationalen Veranstaltung für den Fußverkehr in Städten, der Walk21 Konferenz,wurde dieses Jahr ein Wettbewerb ausgelobt, innerhalb dessen visionäre Konzepte für den Fußverkehr bzw. innovative Projekte, die für die  Potentiale des Gehens in Stadtentwicklung und -gestaltung werben, vorgestellt werden sollen. Karsten Michael Drohsel und Thomas Kerekes haben zu diesem Anlass ein neues Format entwickelt, das in einem größeren Rahmen bekannt gemacht und praktiziert werden soll - den „Urban Hitchhiker“: Thomas und Karsten wollen sich im Rahmen der Konferenz mit den Besonderheiten ausgewählter Wiener Stadtgebiete beschäftigen und sich als urbane Anhalter durch das Geflecht der Stadt bewegen (lassen)....

Die Geschichte der Subway New York – als animiertes GIF

Die Entwicklung der U-Bahnnetze in Metropolen wie London, Paris, Berlin, Wien oder New York ist untrennbar mit der Stadtentwicklung verbunden. Und so erlaubt ein Blick zurück in die Ausbauphasen der U-Bahn auch immer einen Blick in das Wachstum der Stadt. Vor einiger Zeit berichteten wir schon von einer solchen Darstellung für Berlin (dort allerdings für den gesamten schienengebunden ÖPNV), nun folgt für New York ein animiertes GIF der ikonischen Netzspinne, die sich schrittweise zum heutigen Netz aufbaut.

Augen zu und durch: Radwegeinfrastruktur in Brüssel

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=OSFHsuNdYjA[/youtube] Schlechte Radwegeinfrastruktur ist ein Graus. Sie verhindert ein komfortables und sicheres vorankommen und trägt zu einem schlecht Fahrradklima bei, so wie in Berlin zuletzt sehr deutlich geworden. Mit diesem Problem haben aber auch andere Städte zu kämpfen, wie dieses Video aus Brüssel zeigt. Inspiriert von Casey Neistat, der in New York einen Strafzettel dafür bekam, weil er nicht in der (zugeparkten) Fahrradspur fuhr, begibt sich hier der Radler James auf eine ebenfalls halsbrecherische Tour und folgt stoisch den Radwegen, die er vorfindet. Unterhaltsam anzusehen, aber offenbar auch erfolgreich, denn die Stadt Brüssel hat reagiert und erste Hinternisse entfernt.

Der U-Bahn-Tarnbeutel

Wenn die Sitzpolster des ÖPNV "vorauseilender Vandalismus" sind, dann sind sie ja eigentlich quasi Street Art und damit ziemlich cool. Das haben sich wahrscheinlich auch die Macher von Tarnbeutel gedacht und das Sitzpolstermuster der Berliner U-Bahn in einen stylischen Turnbeutel verwandelt. Noch einen Schritt weiter ist die Designerin Gisela Seppeler gegangen, die vor einigen Jahren eine ganze Kollektion aus Restbeständen von BVG-Bussitzstoffen gefertigt hat.

Alles ein Frage der Perspektive

Wer es einmal gesehen hat sieht es immer wieder: Die perspektivische Entgleisung der Berliner Verkehrsbetriebe BVG. Die fensterfüllende Folie, die seit 2008 als Schutz gegen Scratching (für einige auch eine Form von Streetart) gedacht war, birgt mehrere, geradezu unglaubliche Fehler in der Perspektive und grenzt daher an "perspektivischen Vandalismus". So jedenfalls zitieren die Designer Melisa Karakus und Danny Schuster eine Stimme zur täglich millionenfach gesehenen Darstellung des Brandenburger Tors. Wahrscheinlich nach einer langen U-Bahn-Fahrt haben die beiden entnervt den Stift in die Hand genommen und die zahlreichen Fehler behoben und eine deutlich ruhigere, symmetrische und elegantere Version des Berliner Wahrzeichens...

Die wartenden Fahrgäste: M41

[youtube]http://youtu.be/QESTLC_O-Oo[/youtube] Einfach nur großartig finden wir diesen Lovesong auf den M41er Bus in Berlin, der gerne mal mit 2 bis 4 Bussen an der Haltestelle ankommt. Die Künstler dahinter haben den Video-Dreh übrigens über eine StartNext-Kampagne finanzieren lassen. Bisher gibt es aber nur das oben gepostet "provisorische" Video. Viel Freude erstmal damit und gute Fahrt im M41.

Transitmix – Buslinien interaktiv planen

Für alle von uns, die insgeheim eigentlich Nahverkehrsplaner werden wollten: Mit Transitmix gibt es jetzt ein Tool im Internet, mit dem man auf OSM-Kartenbasis ein Busnetz für jede beliebige Stadt der Welt planen kann. Man hat die Möglichkeit, die Bedienzeiten einzustellen, Annahmen zur durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit zu treffen (oder die voreingestellten zu verwenden) und schon berechnet Transitmix, wie viele Busse benötigt werden und wie viel das Netz pro Jahr ungefähr kosten wird. Und? Wer baut das beste Busnetz mit Transitmix? Postet die Links zu Euren wildesten Nahverkehrsnetzen hier in der Kommentarfunktion!

Protected Intersection

[vimeo]http://vimeo.com/86721046[/vimeo] Was nützen wunderbar geschützte oder abmarkierte Fahrradspuren, wenn die Kreuzungen die eigentliche Gefahrenquelle sind. Eine Lösung ist die geschützte Kreuzung, protected intersection, die der Stadtplaner Nick Falbo für einen Wettbewerb kompakt in einem Video erklärt. Er bezieht sich hierbei auf den niederländischen Fahrrad-Aktivisten Mark Wagenbuurs und sein Blog Bicycle Dutch, das definitiv auch einen Besuch lohnt.