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Ausstellung: Zlín – Modellstadt der Moderne

Quelle: google Ausstellung in der PINAKOTHEK DER MODERNE in München Die Entwicklung der im Osten Tschechiens gelegenen Stadt Zlín im 20. Jahrhundert ist eng mit der Schuhfabrik Bat'a verbunden. Der Unternehmer Tomás Bat'a und sein Stiefbruder Jan Antonín ließen den kleinen Ort von 1923 bis 1938 wie ein riesiges Labor für gemeinschaftliches Leben und Arbeiten ausbauen. Nach Plänen von Frantisek Lydie Gahura entstand über einem Gebäuderaster von 6,15 m x 6,15 m eine Stadt im Grünen mit weitläufigen Fabrikanlagen, Wohngebäuden sowie kulturellen und sozialen Einrichtungen. Die Bat'as vereinten geschicktes Unternehmertum, fordistische Schuh-Serienproduktion und soziales Experiment. In der von Vladimír Karfík,...

Ausstellung: Nachnutzung TXL

Der Flughafen Tegel soll geschlossen werden - und das schon im Jahr 2011. Viel Zeit bleibt nicht mehr, um schlüssige und umsetzbare Konzepte für das 450 ha (fast genauso groß wie das Tempelhofer Feld) große Areal vorzubereiten. Erste Konzepte und Ideen für die zukünftige Nutzung des Flughafen Tegels werden jetzt in einer Ausstellung in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am Köllnischen Park gezeigt. Zeit: 11.12.2009 bis 15.01.2010 Ort: im Lichthof der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung,Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin mehr Infos unter: Zukunftsraum Tegel

Tadashi Kawamata: Berliner Baumhäuser

Der japanische Künstler Tadashi Kawamata schafft mit seiner Installation „Berliner Baumhäuser“, die aus dem Haus in die Bäume des Parks ausgreifen, Nester zivilen Ungehorsams. Seine Konstrukte verkörpern das menschliche Bedürfnis nach Schutz und Individualität. Er hat bereits den urbanen Ort wie Madison Square Garden in New York mit seinen tree huts bespielt. Seine Baumhäuser stehen für das Gegenteil standardisierter Architekturen und so eignet er sich die modernistische Kongresshalle vom Haus der Kulturen der Welt an. Seine "sozialen Plastiken" waren sowohl auf der Documenta 8 und 9 als auch auf den Biennalen von Venedig und Shanghai zu sehen. Sein Projekt stellt...

Finissage: Die gefährdete Moderne: Bauten urbaner Neuordnung

ABRISS Berlin lädt zur Finissage, Diskussion und Livemusik in die New Yorck im Bethanien ein. Henri Lefebres "Recht aus Stadt" zur "Gesellschaftlichen Produktion von Raum" soll genutzt werden, um eine Diksussion über Raum- und Stadtentwicklung anhand architektonischer Artefakte der Nachkriegsmoderne in Berlin zu entwickeln. Die Ausstellung Ausstellung "Die gefährdete Moderne" ist bereits seit Ende Oktober im New Yorck Bethanien zu sehen. Dem Mangel an Anerkennung lassen die Bauten der Nachkriegsmoderne oftmals ins Abseits geraten. Der Fotograf Daniel Sebastian Scheib hat diese Baute in ein schönes Licht gesetzt und zeigt diese Fotografien in der Ausstellung. Mehr Bilder gibts hier.

Heimat Charlottenburg: 30 Jahre ICC.Fotos von Mila Hacke

Das Heimatmuseum Charlottenburg-Wilmersdorf zeigt noch bis zum 4. November eine kleine aber aussagekräftige Ausstellung zum ICC der Architekten Schüler und Schüler-Witte. Gezeigt werden großformatige Fotografien der Architektin und Architekturfotografin Mila Hacke. Die sehr plastischen Fotografien zeigen insbesondere Innenräume des ICC, die ansonsten nur Messe- oder Konferenzbesucher zu Gesicht bekommen. Farbigkeit und Menschenleere der Fotos vermitteln die ganz besondere Atmosphäre dieser raumschiffähnlichen Architektur, die an die Filme Kubricks oder Tarkowskys erinnert. Ein Dokumentarfilm aus der Bauzeit gibt Einblick in die technisch anspruchsvolle Erbauung des ICC. Zudem werden Modelle der Beleuchtungs- und Wegweisertechnik im ICC ausgestellt, deren technisch-organische Konzeption eine fast schauerliche...

Ausstellung: MAGIC BLOCKS – Szenarien für die Kollektivwohnungen aus der sozialistischen Zeit in Bukarest

Die Ausstellung MAGIC BLOCKS von AedesLand setzt sich mit rumänischer Architektur auseinander. Das Stadtbild von Bukarest ist geprägt durch die Häuserblöcke aus der sozialistischen Zeit, zumeist in den 1970er und 1980er Jahren errichtet – etwa 70 % der Bewohner Bukarests leben in ihnen. Die Initiative von Archis Interventions in Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Architekturinitiativen und -büros setzt sich mit Szenarien für die zukünftige Qualifizierung der ehemaligen Kollektivbauten auseinander. Die Ausstellung stellt diese Konzeption vor, ergänzt um Informationen zur Stadtentwicklung in Bukarest. 'Magic Blocks' eröffnet ein neues Feld für die Architekturdiskussion: die wenig bekannten negativen Auswirkungen der Privatisierung der ehemaligen...

hörGEHschichten aus Neukölln

Die hörGEHschichten sind eine Straßenführung, mit der Geschichten über die Karl-Marx-Straße und ihre Seitenstraßen erzählt werden. Mit einem Routenplan und mp3- oder CD-Player im Gepäck entdeckt man selbst die Straße und die Stationen der Führung. Die Karl-Marx-Straße ist dabei sowohl die Fundgrube für die vielfältigen Geschichten als auch die Bühne, auf der die Straßenführung stattfindet. Die hörGEHschichten entstehen aus den historischen und gegenwärtigen Geschichten und Anekdoten der Karl-Marx-Straße und ihrer Händler, Flaneure, Bewohner, Künstler, Jugendlichen, Aufpasser, Beobachter, Zeitgenossen... Vorführung der HörGEHschichten um 20 Uhr Alte Post, Karl-Marx-Straße 97 – 99 Ausstellung bis 24.10., 15 bis 21 Uhr

urbanoFILMS zu Gast in Hannover

Die Präsentation der Wettbewerbsbeiträge zu "urbanism follows visions" wird durch eine abgespeckte Version von urbanoFILMS ergänzt. Wir werden das Programm "Cityscapes" von HC Gilje zeigen, welches vier Videos mit utopischen Charakter umfasst. Eine Podiumsdiskussion wird es nicht geben, dennoch bietet der Abend genügend Material und Zeit, über die urbanen Visionen unserere Zeit zu diskutieren. Die Ausstellung verspricht zumindest eine futuristisch anmutende Medien- und Soundinstallation, welche die Entwürfe in ein passendes Licht werfen werden. Der filmische Beitrag von urbanophil rundet das Programm in einer schönen Art und Weise ab. Und wer noch nie in Hannover war, der kann sich von der...

Ausstellung “Residenzpflicht – Invisible Borders”

In der Raumerweiterungshalle kann man sich dank der Ausstellung Residenzpflicht – Invisible Borders noch bis zum 5. Juli davon überzeugen, wie sich aus einem erweiterten Architekturbegriff ein gesellschaftskritischer Ansatz entwickeln lässt. Philipp Kuebarts als Diplomarbeit an der TU Berlin entstandene Schau dokumentiert, auf welche Weise rechtliche Grenzen, aber auch Charakteristika des öffentlichen – kontrollierten – Raumes den individuellen Bewegungsraum und damit den Alltag von im Berliner Umland untergebrachten Flüchtlingen strukturieren. In Photographien und Zitaten werden diese ‚unsichtbaren Grenzen” fassbar gemacht – abstakte Gebilde werden so mit konkreten Orten und Konsequenzen verbunden. Die Ausstellung "Residenzpflicht - Invisible Borders" dokumentiert anhand von...

Ausstellungseröffnung “Humboldt Landvermesser”

GPS-Drawing von Marzahn-Hellersdorf Die beiden Künstler Johann Zeitler und Klaus W. Eisenlohr stellten am vergangenen Sonntag die Ergebnisse ihres mehrmonatigen Forschungs- und Kunstprojektes Landvermesser K. und Humboldt Landvermesser – HM2 vor. Neben Filmsequenzen ihrer 3 an die Flaneure angelehnten Begehungen, an denen auch urbanophil.net beteiligt war, ist dort eine Fotoserie öffentlicher Gebäude (1, 2, 3), Zeichnungen und Interviews mit Bewohnern, anderen Künstlern und verantwortlichen Stadtplanern zu sehen. Neben dem großen GPS-Drawing (siehe Foto) aller Begehungen der beiden Künstler durch die Bezirke Marzahn-Hellersdorf, sind dort die ersten Ergebnisse meines Forschungsprojektes zur "Emotionalen Stadtkartierung" zu sehen (genauere Infos hierzu demnächst auf digiphil.de)....