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Bemalte Garage in Berlin Neu-Tempelhof

Garagen: Manifest auch in West

Ein Leserbrief an die Autor:innen und den Fotografen des Buches Das Garagenmanifest. Liebe Luise Rellensmann, lieber Jens Casper, lieber Martin Maleschka, herzlichen Dank dafür, dass Ihr dieses schöne Buch zur Garagenkultur in der DDR gemacht habt! Da werden einige persönliche Erinnerungen wach an längst vergangene Zeiten, als es beispielsweise im Prenzlauer Berg noch Garagenhöfe gab. Ganz verwildert war diese kleine Garagensiedlung, die sich Anfang der 2000er auf der Ecke Stargarder Straße / Senefelder Straße befand. Ein Versteck, ein Rückzugsort für...

Experiment Ebertplatz

Ein Gastbeitrag von Martin Herrndorf, agora Köln Am Ebertplatz formiert sich eine in Köln einzigartige urbane Koalition, um das „Interim“ bis zum anstehenden Umbau zu gestalten. Ein Experiment in urbaner Lebensweise und Raumgestaltung. Wird es funktionieren? Ein kurzer Einblick und ein Ausblick auf den Tag des guten Lebens, den wir rund um den Platz am 1. Juli veranstalten. Brutalismus-Ideal und Hassobjekt, Betonwüste und Kunstort, Angstraum und Spielwiese – der Ebertplatz hat es bundesweit in die Presse geschafft. An ihm bündeln...

Welche Aufteilung von öffentlichem Raum ist gerecht? – urbanophil macht mobil #III

„Welche Aufteilung von begrenztem öffentlichem Raum ist in innerstädtischen Verkehrssystemen gerecht?“ oder „Weniger Straße = Mehr Leben?“, wie wir im vorherigen Beitrag zu den beeindruckenden Bildern des Künstlers David Yoon gefragt haben, sind entscheidende und wichtige, aber auch sehr konfliktträchtige Fragen für zukünftige Diskussionen über urbane Mobilität, denn Kriterien wie ‚hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität‘ werden zunehmend wichtig im (inter)nationalen Städte-Konkurrenzkampf um gut ausgebildete Arbeitskräfte und anspruchsvolle Bewohner. [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=OWikdAjA8TQ[/youtube] Städte werden zukünftig deutlichere Antworten auf diese Frage finden müssen als bisher....