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Hypnotische Luftbilder von Federico Winer

Google hat mit Maps der Welt ein Spielzeug geschenkt, das schon zu vielen tollen Projekten geführt hat (z.B. hier, hier, hier oder hier). Federico Winer hat nun einige bereits in ihrer Form verrückte Luftbilder aus Google Maps rausgesucht und diese durch das Spielen an Farben und Schärfe zu wahrhaft hypnotischen Mustern werden lassen. Die so entstandene Serie trägt den Namen ULTRADISTANCIA. (mehr …)

Viktorianisches Street-View

Das Projekt »London Low Life« nutzt die Google Maps API um ein ganz neues - bzw. altes - Streetview-Erlebnis zu ermöglichen. Die Seite arbeitet vergleichbar mit anderen Projekten mit einer Überlagerung der Google Maps-Karte mit historischen Stadtplänen. Hier wurden aber auch Zeichnungen der Häuserfassaden ausgewählter Straßen digitalisiert und mit der Streetview-Funktion gekoppelt. So kann man sich im viktorianischen London nicht nur per Stadtplan, sondern auch per Straßenansicht umsehen.

Wenn die Straße zur Buckelpiste wird

Was für ein schönes Projekt, welches der Künstler Clement Valla mit Google Earth umgesetzt hat. So nutzt er für die Postkartenserie "Postcards from Google Earth, Bridges" die Fehler aus, welche durch den Algorythmus des Programms entstehen, der das Geländemodell berechnet. Insbesondere Brücken werden hierbei "neu interprtiert" und z.B. unter dem Wasser geführt. Ein spannendes Dokument von vergänglichen Fehlern, denn Google arbeitet natürlich daran, diese zu beheben. "The images are screenshots from Google Earth with basic color adjustments and cropping. I am collecting these new typologies as a means of conservation - as Google Earth improves its 3D models, its terrain,...

Google Maps dekonstruiert

Jenny O'Dell hat in sechs Drucken Google Maps-Bild dekonstruiert. So sind auf einem Druck 125 Schwimmbäder neu arangiert, auf einem anderen Getreidesilos und auf wieder einem anderen Schiffe (oder wie oben abgebildet Parkplätze). » The Satellite Collection

Gesamt Berlin mit echten Fassaden in Google Earth

Die meisten dürften das alte 3D-Stadtmodell Berlin für Google Earth kennen und vielleicht auch schon runtergeladen haben. In Fachkreisen gab es Diskussionen um die Standardfronten, die einfach über die 3D-Modelle gemappt wurden und somit ein Abbild der Realität vorgegaukelt wurde, welches das Modell nicht hergab. Dies führte dazu, dass manch moderner Bau mit einer historischen Fassade belegt wurde. Nun ist dieses Problem behoben, denn es wurden rund 500.000 Gebäude auf 890 km2 Stadtgebiet aus der Luft fotografiert und die Dächer mit Laser vermessen. Hinzu kommen rund 80 detailliert modellierte Sehenswürdigkeiten und fünf sogar von innen zu erkundende Gebäude (Olympiastadion, Sony...

Artikel “Gefühlte Welt”

Screenshot des OpenStreetMap-Layers für Google Earth Und wieder ein Hinweis in eigener Sache. Mit Freude kann ich verkünden, dass mein Artikel über digitale Karten in der neuen Ausgabe des Magazin SZ Wissen erschienen ist. "GEFÜHLTE WELT - Kommentierte Stadtpläne, Fotos auf Google Maps: Subjektive Karten verändern unser Bild der Erde. Forscher und Stadtplaner profitieren von dieser neuen Datenvielfalt" Der Artikel beschäftigt sich mit den neuen Möglichkeiten durch Webmapping-Programme wie Google Earth und Maps für die Wissenschaft (biomapping, emomap) und zeigt die gesellschaftlichen Konsequenzen dieser veränderten Weltsicht. Neben der politischen Konsequenzen von Google Earth-Bildern in einem Fall in Bahrain, geht es...

Google Earth, der Blick von oben und die Auswirkungen auf unsere Städte

Ein Entwurf für ein Gebäude, welches auch per Google Earth zu sehen wäre (Quelle: ALL-Architekten) Ein Beitrag in eigener Sache: Ich freue mich mitteilen zu können, dass mein Artikel "Ein neuer Blick auf die Welt - Die Demokratisierung der Gottesperspektive" auf Telepolis veröffentlicht wurde. In dem Artikel, mit dem ich an meine Diplomarbeit zum Thema "Google Earth in der Stadtplanung" anknüpfe, beschreibe ich die Veränderungen der Weltsicht durch technische Entwicklungen, wie Flugzeug und Bahn. Wenn diese Entwicklungen der Mehrheit der Menschen zur Verfügung steht, dann verändern sie mit der Zeit deren Sehgewohnheiten - und damit auch unsere Umwelt. Die Auswirkungen...

Statistik (NL) und Google Earth

Räumliche Planungen und Statistiken werden von niederländischen Institutionen in zunehmendem Umfang und immer abgestimmter frei für Google Earth zur Verfügung gestellt. Das nationale Statistikamt (cbs.nl) hat unter anderen einen kml-layer mit Stadtteilabgenzungen (`buurt’) und -Informationen veröffentlicht. Die vom Bauministerium (vrom.nl) mitfinanzierte `nieuwekaart’ visualisiert jährlich alle raumrelevanten Planungen in Flächen und Informations-placemarks für GIS und Google-Earth. Dadurch sind alle niederländischen Bauvorhaben - wie am Beispiel der Utrechter Stadterweiterung `Leidsche Rijn’(größtes Vinex-Gebiet) dargestellt - visualisierbar und mit diversen Projektdaten versehen. Ab 2009 werden alle Planungebenen durch das neue Raumordnungsgesetz und ein Programm zum digitalen Austausch und zur Veröffentlichung verpflichtet. (erstversion: publicspace.nu)

Emotionen und Google Earth

Erste Visualisierungen der Daten (Quelle: CPE) An der TU Kaiserslautern läuft derzeit das Projekt emomap, welches sich mit der Kartierung von psychologischen Daten im städtischen Raum beschäftigt. Im Rahmen von Spaziergängen durch die Mannheimer Innenstadt werden - mittels des Smart-Bands - Hautwiderstand und Pulsschlag, sowie per GPS die Geokoordinaten gemessen. Diese können dann in z.B. in Google Earth visualisiert werden. Das Projekt knüpft an die Projekte Biomapping (wir berichteten), e-motion-city.com und Erkenntnisse zur Nutzung von Google Earth in der Stadtplanung an. Ziel ist dabei herauszufinden, ob und wie sich emotionale Regungen von Menschen im Stadtraum messen lassen. Die Studenten haben...

Berliner Gewerbeimmobilien in Google Earth

Nachdem Berlin mit seinem 3D-Stadtmodell ja einiges Aufsehen und auch Kritik (wir berichteten: 1,2,3) erregte, ist nun ein neues Feature hinzugefügt worden. Nun können "detaillierte Informationen zur Immobilienbranche" in Google Earth abgerufen werden, da die Berlin Partner GmbH "ihre Gewerbeimmobilien-Datenbank mit insgesamt rund 1.300 Einträgen mit dem [...] Stadtmodell Berlins verknüpft" hat (BLC Berlin). Wer also eine Immobilie kaufen oder mieten möchte, kann sie schon im Vorfeld virtuell betrachten. So weit, so gut. Allerdings frage ich mich, ob man nicht aus so einem Programm mehr machen könnte für eine Stadt, als die leeren Immobilien zu verorten. Nichts gegen diese Nutzung,...