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Interview zum spacemag #2

Wir von urbanophil sind aus dem Häuschen: Kürzlich erschien Ausgabe 2 des Magazins spacemag, vom Hamburger spacedepartment. Die Ausgabe steht unter dem Motto 'Gaffa Urbanismus', jedes einzelne Titelblatt der Ausgabe ist individuell mit verschiedenen Tapebändern gestaltet (s. Foto) und inhaltlich sind wir von der Vielseitigkeit und dem Gehalt des Magazins durchweg begeistert. Im Impressum ist zu lesen, dass das spacemag "ein Magazin für urbane Phänomene und urbane Alltagskultur" ist. Wir von urbanophil wollten es ein bisschen genauer wissen: spacedepartment, wer ist das eigentlich? Wie kam es zum spacemag, was ist jetzt nochmal genau Gaffa Urbanismus und darf man zukünftig noch...

Interview mit der Künstlerin Daniela Brahm

Die Künstlerin Daniela Brahm beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit der Stadt als sozialem Raum. Zudem ist sie Mitbegründerin von ExRotaprint. Dies ist eine ungewöhnliche Initiative von Künstlern um ein altes Fabrikgelände als Raum für das Zusammentreffen von Kunst und urbaner Alltagskultur zu erhalten. Ihre letzte Installation in Warschau, "The Big Argument", war inspiriert durch die Auseinandersetzung zwischen sozialen Gruppierungen in Warschau. Auf diese Weise mischt sich die Stimme der Kunst in den urbanen Diskurs. Dieses Zusammenspiel aus Kunst und sozialer Aktivität war der Grund, sich mit Daniela Brahm eingehender zu unterhalten. In diesem Zusammenhang organisiert urbanophil in Kooperation mit...

Interview mit JungeMeister.net

Durch unsere Führung durch die Ausstellung Megastructure Reloaded haben wir die kuratorische Assistentin des Projekts, Cornelia Escher, kennengelernt, welche nun bei JungeMeister.net – Kunstnetzwerk Berlin e.V. aktiv ist – ein Verein, „der seit fast drei Jahren unterschiedlichen jungen Leuten einen Zugang zur Berliner Kunstlandschaft ermöglicht und dabei insbesondere hinter die Kulissen des Kunstbetriebes schaut“. Mit ihrem Kollegen Benjamin Steil möchte Sie im kommenden Semester stärker künstlerische und architektonische Perspektiven verschränken. Dazu sind bereits ein paar Ideen in die Wege geleitet, wie etwa stadtviertelbezogene Touren oder Besuche von Projekten, in denen raumpolitisch-gesellschaftliche mit künstlerischen Anliegen verbunden werden. Hieraus ergab sich die...

Selbstmarkting 2.0 – wie ArchitektInnen soziale Netzwerke nutzen

Soziale Online-Netzwerke werden ein immer wichtiger Teil der Kommunikation zwischen Freunden, Bekannten sowie Arbeitskollegen. Jugendliche nutzen Facebook und StudiVZ um sich zu verabreden, während man im Arbeitsleben mit Xing seine Kontakte pflegt. Doch welche Erwartungen hegen die Benutzer an diese neue Form der Kontaktpflege und -suche? Dem Aspekt der Selbstdarstellung in diesen Netzwerken bei ArchitektInnen ging Norma Demuro in ihrer Masterarbeit an der Universität Duisburg-Essen nach. Nur über sein Werk an neue Aufträge zu kommen reicht nur in den wenigsten Fällen (Quelle: cinema-journal.blogspot.com) In der Arbeit mit dem Titel „Selbstmarketing 2.0“ prüfte sie, ob und in welchem Maße die Selbstdarstellungstechniken...

Mies aus dem Off

(Quelle: www.flickr.com) Keiner sagt es wie ein Meister. Bei BBC gibt es Auszüge eines Interviews auf Englisch mit Mies van der Rohe zum Nachhören. Erstaunlich ist der harte deutsche Akzent von Mies, obwohl er zum Zeitpunkt des Interviews, 1959, schon über 20 Jahre in den Vereinigten Staaten gelebt hat und bereits amerikanischer Staatsbürger war.

Stadtplanung, Architektur und Moral

Der CCTV-Tower von Koolhaas und Scheeren (Foto von ssedlmayr1) Alber Speer Jr. antwortet in einem Interview mit der FR, dass er mit seinen Stadtplanungsprojekten, wie z.B. in Anting, nicht das Regime stützt. Vielleicht auch ein berechtigtes Argument, wenn man bedenkt, dass dies städtebauliche Projekte sind und keine repräsentativen Bauten. Für solche Gebäude ist die Diskussion schon schon heftiger geführt worden (u.a. Bauten des Bösen, Bauen für Despoten). In diesem Zusammenhang sei insbesondere auf das Interview mit dem Architekten C. Ingenhoven (mp3-Format) hingewisen, der sich mit der Frage nach Moral in der Architektur beschäftigt. So kritisiert Ingenhoven die "Planung von Prestigegebäuden...

Interview mit dem AAA zum Sproutbauprojekt

Abb. 1: Tanzcafé – auf der Dachterrasse des Sproutbau (¬© by T. Buchholz) Im Rahmen des Projektes „Sproutbau – ein Wohnexperiment“ bewohnten während des Sommers 2007 Menschen aus verschiedensten Teilen der Welt für einen Monat ein leerstehendes Hochhaus am Rande der Hansestadt Bremen. Sie konnten in dem zum Abriss bestimmten Wohnhaus ihren „Fantasien zur individuellen Umgestaltung innerer und äußerer Wohnbereiche freien Lauf zu lassen“ - wie es auf der Projektseite heißt. Die Teilnehmenden feierten somit den Abschied von dem Gebäude. Abb. 2: Ein leerstehendes Haus – der Sproutbau (¬© by D. Schnier) Welche Wohnutopien dabei umgesetzt wurden und wie sich...

Urban Podcast und Architekturfilme

Alle die beim Mini-Marathon mit Rem Koolhaas und Hans Ulrich Obrist in Kassel nicht dabei waren, können sich Mitschnitte der Veranstaltung im Internet anschauen. ZU sehen sind die Interviews mit Gottfried Böhm sowie dem Historiker und Schriftsteller Karl Schlögel (der die tollen Bücher Marjampole und Im Raume lesen wir die Zeit geschrieben hat). Aber nicht nur diese Veranstaltung ist nun im Internet anzuschauen. So bietet das Internetforum Architekturclips ein ganze Reihe an Filmen zum Thema Architetur und Stadtentwicklung an. Nenneswert ist hierbei das Interview mit den Architekten von Graft, die die Bedeutung des Kirchenchors für ihr Büro erläutern, ein Interview...