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Verzerrte Kartographie: Orange Bereiche bei Google Maps

Dass Google Maps nicht der kartographischen Weisheit letzter Schluss ist, haben wohl einige bereits geahnt. Henry Grabar hat auf slate.com recht anschaulich beschrieben, was die neuen orangen Bereiche auf Google Maps bedeuten und mit sich bringen: Sie sind Areas of Interest, wo es viel zu tun gibt – eine Art Flaneur-Empfehlung im Sinne von „Kommt hier her!“. Angeblich basiert es lediglichauf der Dichte von Restaurants, Bars und Geschäften, doch dahinter steht – natürlich – ein komplizierterer Algorithmus, aus dem Google...

Ortsnamenendungenkartografie

Ein Posting zum Lernen: Furten und Burgen gibt – oder vielmehr gab – es überall. Endlich kartographisch begründet wurde der Eindruck, den wohl schon viele Urbanophile hatten: besonders der Nordosten Deutschlands ist durch -ow, -in und -itz gekennzeichnet (Malchow, Malchin, Zinnowitz), während in Süddeutschland alle Ortsnamen auf -ing(en), -zell und -ach enden (Göppingen, Radolfzell, Wurzach). Moritz Stefaner hat in seinem Beitrag auf truth-and-beauty.net die typischen Ortsnamen-Endungen mit Geonames verschnitten und heraus kamen 54 wunderbare Karten. Ganz besonders spannend ist die Karte...

Städte sortieren

Ein wunderbares Tool hat der Pogrammierer Hans Hack entwickelt. Was er schon für sein Projekt Prison Typology entwickelt hat, funktioniert nun für sämtliche Gebäude in einem Quartier. Das Projekt Sorted Cities ordnet die Gebäude aufgrund ihrer Grundflächengröße und bringt sie in eine ästhetisch ansprechende Übersicht. ‚Sorted Cities‘ is an ever-growing collection of posters, based on building footprints that have been sorted by size and shown in proportion to each other. […] In the pursuit of visualising unique architectural constellations, groupings...