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Dach über Berlin

Weit oben über der Karl-Marx-Allee, in einem der beiden prächtigen Türme am Frankfurter Tor hat das Team von ticket b sein Büro, oder sein „Wohnzimmer“, wie Thomas Krüger sagt. Thomas Krüger ist Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens, das in Berlin und weltweit Architektur- und Stadtführungen anbietet. Während der Corona-Krise pausierten die Touren. ticket b nutzte die Zeit zur Entwicklung eines neuen Formats und zeichnete im Wohnzimmer Gespräche mit seinen Guides zu baukulturellen Themen auf. „Die Straße nach Moskau“ oder „Linien...
Der Himmel unter West-Berlin von Verena Pfeiffer-Kloss

Himmlisches Weihnachtsgeschenk!

Für U-Bahnfreunde, Eisenbahnfans, Berlinliebhaber*innen, Stadt- und Architekturhistoriker: zum Ende des Jahres – und kurz vor Ausverkauf der ersten Auflage – möchten wir Euch nochmal an das erste Buch im urbanophil Verlag erinnern. „Der Himmel unter West-Berlin“ ist die Geschichte der U-Bahn im Westen der geteilten Stadt. Zahlreiche Bilder aus Vergangenheit und Gegenwart der U-Bahnhöfe, Skizzen und Gedanken ihres Architekten Rainer Rümmler wecken Erinnerungen an die damaligen Eröffnungsfahrten, machen Lust auf Entdeckungen im heutigen Berliner Untergrund und bringen immer viel freudvollen...
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Offener Brief zum Erhalt des Experimentalbaus „Pylonen-Hängedach“ am Chemnitzer Busbahnhof

Omnibusbahnhof Chemnitz, August 2019 (Foto: Ernesto Uhlmann) Mit Sorge beobachtet die Initiative Kerberos die Planungen zur substanzgefährdenden Translokation des denkmalgeschützten Busbahnhofs in Chemnitz. Sie hat daher einen offenen Brief an Prof. Dr. Roland Wöller, Staatsminister des Innern Alf Furkert, Sächsischer LandeskonservatorBarbara Ludwig, Oberbürgermeisterin der Stadt ChemnitzMichael Stötzer, Baubürgermeister der Stadt Chemnitz Thomas Morgenstern, Leiter Untere Denkmalschutzbehörde ChemnitzMathias Frey, Vorsitzender des Aufsichtsrates Regionalverkehr Erzgebirge Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der Technischen Universität Chemnitz geschrieben. Zahlreiche Expert*innen aus Wissenschaft und Denkmalpflege haben als Erstunterzeichner*innen mitgezeichnet. Im...
Buchrücken Himmel unter West-Berlin von Verena Pfeiffer-Kloss

Der Himmel unter West-Berlin

384 Seiten, 291 Abbildungen, 29 €ISBN: 978-3982-0586-0-3 58 U-Bahnhöfe in 30 Jahren Stadtgeschichte. Die Untergrundarchitektur von Rainer G. Rümmler prägt Berlin – während der Teilung, bis heute. Rümmlers Signaturen unter der Erde sind Räume, Linien und Orte, sachlich, poppig, post- modern, ein Kaleidoskop an Farben und Formen. In Der Himmel unter West-Berlin bietet Verena Pfeiffer-Kloss eine erste umfangreiche und reichhaltig illustrierte Aufarbeitung der U-Bahnarchitektur Rümmlers und kontrastiert diese mit seinen Bauten über der Erde. Werbeplakat der BVG aus dem Jahr...
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Tagung „Underground Architecture Revisited“ in Berlin

  Am Ende könnte es so voll werden wie in einer verspäteten Berliner U-Bahn während des Berufsverkehrs: Gut 4.500 Follower haben bei Facebook bereits ihr Interesse an der Tagung „Underground Architecture Revisited“ bekundet, die die Initiative Kerberos vom 20. bis 23. Februar gemeinsam mit ICOMOS Deutschland, dem Landesdenkmalamt Berlin und der Berlinischen Galerie in eben jener Berlinischen Galerie veranstaltet. Medienpartnerin ist die Onlineplattform moderneRegional und das Programm gibt es hier. Die Initiator_innen sind dann mal kurz stolz. Denn die Resonanz bestätigt,...
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Abriss angekündigt: Das Diesterweg-Gymnasium in Berlin-Wedding verschwindet

Orange die Fassade, die Ecken abgerundet, grüne Türen mit großen Bullaugen-Fenster – das Diesterweg-Gymnasium im Brunnenviertel ist ein markantes Bauwerk der Nachkriegsmoderne und einzigartig in Berlin. Es entstand von 1974 bis 1977 nach einem Entwurf der Architekten Pysall, Jensen & Stahrenberg. Nicht nur die Gestaltung des dreigeschossigen Gebäudes war futuristisch, auch das Nutzungskonzept war experimentell. Im Erdgeschoss verband eine öffentlich zugängliche „Schulstraße“ die beiden Eingänge von der Puttbusser und der Schwinemünder Straße. An der Schulstraße liegt als offener Raum die...
Einladung Finissage ICC

Ikone ICC

Großformatige Einblicke in das ICC und Details der beeindruckenden Architektur zeigt die Fotoausstellung »ICC – Architekturikone und Zukunftsort«. Am 29. August um 18:00 Uhr findet die Finissage statt. Zu diesem Anlass gibt es ein Podiumsgespräch mit der Architektin Ursulina Schüler-Witte, die gemeinsam mit Ralf Schüler das ICC entworfen hat, und der Architekturfotografin Mila Hacke, deren Bilder in der Ausstellung zu sehen sind. (mehr …)

Großes im Kleinen: Ein Saarheft von moderneREGIONAL

Großes entsteht immer im Kleinen – mit diesem Slogan wirbt das Saarland an den Autobahnen und im Netz für sich. moderneREGIONAL stellt in seinem aktuellen Sommerheft Architektur und Städtebau der Nachkriegsmoderne im Saarland vor und entdeckt großartige Ergebnisse einer „Saarmoderne zwischen Frankreich und Deutschland“, die aktuell sowohl im Saarland selbst als auch darüber hinaus kaum bekannt ist und daher auch leider an einigen Stellen von Vernachlässigung betroffen und gar gefährdet ist. Bleu – Blanc – Brut heißt das Heft des...

U-Bahnexpert*innen gesucht! Call for Papers!

Underground Architecture Revisited heißt die internationale Tagung, die ICOMOS, das Landesdenkmal Berlin und die Initiative Kerberos vom 20.–23. Februar 2019  zur nachkriegsmodernen Architektur von U-Bahnhöfen veranstalten. Referent*innen aus den Bereichen Bau- und Kunstgeschichte, Denkmalpflege und Restaurierung, Architektur und Ingenieurwesen, Verkehrs- und Stadtplanung sowie Sozial- und Kulturwissenschaften sind eingeladen, zu dieser vergleichenden Bestandsaufnahme beizutragen und zugleich den lange schon erforderlichen interdisziplinären Erfahrungsaustausch zwischen Denkmalpflege und Denkmalforschung mit der Sanierungspraxis und den Machern, Betreibern und Nutzern moderner U-Bahnlinien zu initiieren. Denkmalwerte und...
Farbstudie zur Haltestelle Lohmühlenstraße. Collage, Fritz Trautwein, 1960. Hamburgisches Architekturarchiv

Die „Wandsbeker Linie“ in Hamburg – Sechs auf einen Streich

von Gastautorin Sabine Kock Sie war das erste Prestigeprojekt der Hamburger Verkehrsplanung nach dem zweiten Weltkrieg. Lichte Farben, schlichte Sachlichkeit und prägnante Details begleiteten die Fahrgäste auf dem Weg in ein neues Zeitalter. Doch anders als die historischen Vorgänger aus Historismus, Jugendstil und klassischer Moderne, werden die Stationen heute nicht sensibel erhalten oder denkmalgerecht saniert. Rücksichtslos verhindern funktionale Erneuerungen und vermeintlich moderne Umgestaltungen ein jüngeres historisches Bewusstsein. Vom Jungfernstieg bis Wandsbek-Gartenstadt 1955 wollte Hamburg Zeichen setzen. Zehn Jahre nach Kriegsende...