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Strukturen, Schichtungen und Staffelungen. Thomas Florschuetz im Museum Wiesbaden

Thomas Florschuetz ist einer jener Fotokünstler in Deutschland, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass sich die Fotokunst da befindet, wo sie schon seit einigen Jahren angekommen ist. Seine expressiven Tableaus fragmentarischer Körperbilder – entstanden schon in den 80er Jahren – sind heute veritable Klassiker. Wie anders sind dagegen die neueren Arbeiten des Berliners, dem jetzt das Museum Wiesbaden eine große Ausstellung mit dem Titel „Assembly“ widmet. Eine neue Offenheit beschwört Direktor Alexander Klar seitdem er in Wiesbaden ist – stärker nun möchte das Haus auch die Fotografie als Kunstform präsentieren. (mehr …)

ZDF-Beitrag: Der Palast des Luxus auf dem Schlossplatz

In den mehr als fünf Jahren von urbanophil taucht ein bestimmter Ort immer wieder in den Beiträgen auf: Der Schlossplatz in Berlin. Zu Beginn lag der Fokus der Beiträge noch auf dem Palast der Republik, mittlerweile auf den ersten Anzeichen des Schlosses. Zukünftig wird es hoffentlich auch um das Nutzungskonzept des Humboldt-Forums gehen, darüber wurde und wird in dieser fast vollständig städtebaulich geprägten Debatte fast gar nicht debattiert. Vielleicht sind die Debatten um das richtige Nutzungskonzept aber auch gar nicht notwendig. Ein Team der ZDF-Sendung Aspekte hat jedenfalls in die Zukunft geschaut und einen ziemlich unterhaltsamen Beitrag gedreht. 2017, das Geld ist alle und da kommt...
Baugerüst am Berliner Schloss

Ein Schloss wirft seine Fassade voraus

Derzeit wird im Palastloch an einem Stück Schaufassade der Schaufassade des Berliner Humboldt Forums gebastelt. Der Fassadenausschnitt mit Klinker und Sandsteinstuck auf Beton soll der weiteren Erprobung des Materials dienen und für das Bauprojekt werben. In Potsdam kann man bereits ablesen, wie es irgendwann mal weitergehen könnte: um das dortige Stück Schaufassade wächst in rasender Geschwindigkeit die betonnierte Staffelei für das Potsdamer Schlossbild.

Drama in Mitte

Cityscope hat mit einem Zeitraffervideo den Abriss des Palasts der Republik von 2006 bis August 2010 dokumentiert. In knapp einer Minute wird ein Teil der Berliner Stadtbaugeschichte in einen innerstädtischen temporären Freiraum umgewandelt. Sieht schön aus – tut allen Urbanophilen trotzdem weh. Hartgesottene leiden in der hochauflösenden 1080p-Version mit. [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=IS7Gf_u5Peg&feature=player_embedded[/youtube]

Ausstellung: Palast der Republik – Photografien von 1991-1993

Stück für Stück wird derzeit der Palast der Republik demontiert und durchläuft damit seine letzte "Zwischenzeit". Die erste "Zwischenzeit", von der Schliessung bis zur Asbestsanierung wird in photografischen Arbeiten gezeigt. Der Photograf Ommo Wille hält seit der Wende Stimmungen und Momente der Abwicklung der DDR in Ausschnitten fest. Seine Photografien aus der Zeit von 1991 bis 1993 zeigen mit distanzierten, dokumentarischen Blick Interieurs des Palastes, gesellschaftliche Treffpunkte, Flure, Ecken mit Sitzgruppen, Orte der politischen Handlung. Infos: http://www.into-berlin.de/ Ort: into art & furniture, ackerstrasse 165 Öffnungszeiten: Mi- Fr 13-19, Sa 11- 17 Uhr Ausstellung noch bis zum 31.3.2007!!

Kunstbox Berlin

(© www.white-cube-berlin.org) Wer den Abriss des Palastes der Republik per Kamera verfolgt, oder die Fotos des langsamen Niedergangs betrachtet, kann nun einen Blick auf die (mögliche) Zukunft des Schlossplatzes werfen. So wurden "in Berlin die Pläne für den Neubau einer temporären Kunsthalle names „Kunstbox Berlin – ein Geschenk für die Stadt” auf dem Grundstück des derzeit im Abbruch befindlichen Palastes der Republik vorgestellt" (baunetz.de). Das Ganze ist eine leichte, einfach auf- und abzubauende Zwischennutzungslösung, in Ergänzung zur Grünflächengestaltung des Schlossplatzes. Es ist ein "Vorschlag für einen temporären, mobilen Ausstellungsort, der ein Forum für die Entwicklung einer visionären und dauerhaften Lösung...

Palastabriss – Fotoserie

Wir berichteten bereits in Palastabriss - Live von der Live-Cam des Deutschen Historischen Museums mit rund-um-die-Uhr Blick auf das 26 Millionen Euro kostende Spektakel des Palastabrisses. Der Mittelbau ist bereits zu weiten Teilen demontiert und zwischen den beiden parallelen Seitenbauten erhebt sich nun der Berliner Fernsehturm. Victor Joosten geht dem Palast in seiner neuen Fotoserie so zu sagen "noch einmal an die Substanz", die Konstruktionselemente des Palastes sind nach außen hin sichtbar und werden somit selber Teil der Fassade. Der Abriss des Palastes wird auch international verfolgt: Über den niederländischen Weblog Geschiedenis ist ein äußerst sehenswertes Video abrufbar, in dem...

Palastabriss – Live

Eigentlich will man es ja gar nicht sehen, aber wer trotzdem über den Stand des Abrisses des Palastes der Republik informiert sein möchte, kann das dank der Web-Cam vom Deutschen Historischen Museum verfolgen. Es tränen einem die Augen...