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Spender für die Rekonstruktion der Westfassade (Bild: Initiative Schlossaneignung, 2024)

Wider der Verherrlichung von Geschichte in der Berliner Mitte

Die Initiative Schlossaneignung fordert mit einer Petition an den Deutschen Bundestag, die mit dem Nachbau der Berliner Schlossfassaden erfolgte Geschichtsverzerrung zu beenden. Spender der Südfassade der Schlossrekonstruktion (Bild: Initiative Schlossaneignung, 2024) Seit dem Abriss des Palasts der Republik wird in der Berliner Mitte die Schaufassade des preußischen Königshauses und des Deutschen Reichs präsentiert. Dies ist einseitig und verherrlicht die preußische Geschichte, denn das Schloss stand immer auch für das koloniale Expansionsbestreben Preußens und des Deutschen Kaiserreichs, auch innerhalb Europas. Gleichzeitig...

Petition gegen den Abriss des Hochhauses An der Urania

Das Hochhaus An der Urania 4-10 (Werner Düttmann, 1964-67) soll im Januar 2024 abgerissen werden. Es droht damit nicht nur eine Ikone der Berliner Architektur verloren zu gehen, auch und insbesondere im Sinne der Nachhaltigkeit ist der Abriss eines statisch funktionsfähigen Hochhauses aus Stahlbeton schlichtweg nicht mehr zeitgemäß. Das Gebäude gehört der BIM (Berliner Immobilienmanagement GmbH) und damit dem Land Berlin. Eine Änderung der Pläne wäre also leicht möglich, Umnutzungsideen liegen auf der Hand. Die INITIATIVE an.ders URANIA hat nun eine Petition gegen...

Online-Petition: Denkmalschutz für das ICC!

Sicher, es gibt wirkungsvollere Instrumente als Online-Petitionen, um Veränderung herbeizuführen. Dennoch, wenn es um den Erhalt des ICC geht, ist uns jedes Mittel Recht! Michelle Stekowski hat genau so eine Petition, gerichtet an Senatsbaudirektorin Lüscher, ins Leben gerufen mit dem Ziel der sofortigen Unterschutzstellung des Gebäudes. Sie argumentiert u.a. dass: Kein anderes Bauwerk in Berlin steht für die Technische Moderne wie das ICC. Architektenidee und Ingenieurskunst, Parameter die in 4 Jahren Bauzeit fusioniert wurden und somit ein denkmalwürdiges Objekt geschaffen...

Kassel kon Rad – Für den Erhalt des Fahrradverleihsystems KONRAD in Kassel!

Radfahren ist in aller Munde und inzwischen mehr als nur eine Art der Fortbewegung. Vermehrt gehen auch Städte auf diese Tatsache ein und installieren Fahrradverleihsysteme zur Förderung einer nachhaltigen Mobilitätskultur. So auch Kassel. Seit dem Frühjahr 2012 gibt es dort das mit 500 Rädern und 52 Stationen ausgestattete System mit dem schönen Namen KONRAD. Innerhalb der ersten zwei Monate haben sich bereits mehr als 8.000 Kunden angemeldet und über 30.000 Fahrten gemacht. Das System konnte mit einer Anschubfinanzierung durch das...
Historische Gaslaterne am Klausener Platz, Charlottenburg

Gefährdete Lichter der Stadt

Das warme Licht des Sonnenuntergangs gehört zur Urlaubspostkarte aus dem Süden, das Polarlicht ist ein Grund für Urlaub im Norden, im sommerabendlichen Straßencafé müssen Teelichter in papierumwickelten Gläsern flackern, zum Dinner gehört der ruhige, dämmrige Kerzenschein und zum Berliner Straßenraum die Gaslaterne. Licht ist entscheidend für die Atmosphäre eines Ortes. Das trifft auch auf die Städte zu, wo zur nächtlichen Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum die Straßenbeleuchtung eine der wichtigsten Komponenten ist – die Art der Laternen und des Laternenlichts erzählt...

Es wird gekürzt! Städtebauförderung 2012 – Neues aus dem Bundestag

Im Bundestag wurde jetzt über die Städtebauförderung debattiert. Im letzten Jahr wurden die Mittel des Bundes für die Städtebauförderung um rund 150 Mio. Euro gekürzt. Die große Kritik an der Sparmaßnahme wurde von Urbanophil durch die Petition „Stadt fördern! Statt kürzen.“ unterstützt. Und jetzt wieder: Es wird gekürzt. Die Mittel sinken um 10%, was allerdings durch ein neues KfW-Programm zur energetischen Stadterneuerung in Höhe von rund 90 Mio. Euro kompensiert werden soll. Die Argumentation von Peter Ramsauer zur neuen Mittelverteilung...

Städtebauförderung erneut von Kürzung bedroht

Aktuell beginnen Haushaltsverhandlungen auf Bundesebene und wieder droht eine drastische Kürzung der Städtebauförderung um bis zu 40 Prozent. Darauf weist der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) in einer Presseerklärung hin und benennt die möglichen Auswirkungen für Berlin und Brandenburg. Bereits 2010 wurden Kürzungen vorgenommen, was allgemein großes Unverständnis und Proteste ausgelöst hatte. Auch urbanophil und über 1.000 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner unserer online-Petition „Stadt fördern! Statt kürzen.“ haben sich für die Bedeutung der Städtebauförderung und gegen eine kurzsichtige Streichung der Mittel...

Post aus dem Ministerium – Reaktion auf Petition “Stadt fördern! Statt kürzen.”

Die im vergangenen Jahr von urbanophil organisierte Petition “Stadt fördern! Statt kürzen.” gegen die Kürzungen der Städtebauförderung hat nun eine offizielle Reaktion des Ministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ausgelöst. Urbanophil hat einen Brief erhalten, den wir unseren Lesern und Unterstützern der Petition nicht vorenthalten wollen (zum Brief). (mehr …)

„Rettet die Soziale Stadt“

Das Thema der Kürzungen der Städtebauförderung beschäftigt die Fachwelt und Urbanophil weiter. Denn es wird zunehmend konkreter, bei welchen Städtebauförderungsprogrammen besonders heftig eingespart werden soll. Wie auch schon Urbanophil berichtete: Das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ ist vermutlich besonders stark von den Kürzungen betroffen. Vor allem die zahlreichen sozialen und integrativen Projekte in den Gebieten mit Quartiersmanagement sind in Gefahr – insbesondere vor dem Hintergund der aktuellen Debatten um die Integrationspolitik eine mehr als fragliche Schwerpunktsetzung. Deshalb wurde die Online-Petition „Rettet die Soziale Stadt“ von Berliner Quartiermanagern ins Leben gerufen....

Stadt fördern! Statt kürzen. – Petition an Ramsauer verschickt

Vor einigen Tagen hat urbanophil die Unterschriftenliste der Petition „Stadt fördern! Statt kürzen.“ an Bundesminister Peter Ramsauer und weitere Personen im BMVBS versendet. Die geplante Kürzung ruft nach wie vor kritische Stimmen hervor – so auch auf dem 4. Bundeskongress der Nationalen Stadtentwicklungskongress in Nürnberg. Denn auch, wenn Herr Ramsauer in seiner Eröffnungsrede davon spricht, dass es ihm gelungen sei, dass die „Städtebauförderprogramme und die Gebäudesanierungsprogramme weiter geführt werden können“, so heißt das nicht, dass die Kürzungen zurückgenommen wurden. Es...