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Adventskalender 2021 Pankow Heinersdorf Prenzlauer Berg

#2 Pankow. Der Trail durchs Tor

In Pankow hat das Jahr endlich Klarheit für das zentralste Städtebauprojekt des Bezirks gebracht. Für das „Pankower Tor“, die 40 Hektar große Brachfläche des ehemaligen Rangierbahnhofs Heinersdorf, gibt es seit August einen Plan, der aus dem städtebaulichen Wettbewerb als Siegerentwurf hervorgegangen ist. Ein Hochhaus mit Stadtplatz und Bibliothek macht den Auftakt am S- und U-Bahnhof Pankow. Sieben Wohnblöcke mit großen Höfen und zwei eingebetteten Kitas erstrecken sich über das langgezogene weite Gelände und bringen Berlin 2.000 neue Wohnungen. Eine Grundschule liegt...

Zur aktuellen Debatte in der Fahrradszene und speziell beim ADFC über die Entwicklung von Radverkehrsanlagen

Am 30. November 2016 wurde hier auf urbanophil der Artikel „ADFC beschließt geschützte Radspuren (protected bike lanes) – Das Ende vom Radfahren unter Autos (vehicular cycling)?“ veröffentlicht, als Kommentar zu einer aktuellen Debatte um Fahrrad-Infrastruktur. Der Kommentar wurde fachlich intensiv diskutiert und war der meistgelesene Artikel auf urbanophil im Jahr 2016. Darüber freuen wir uns sehr.  Noch mehr freut uns, dass der Kommentar Prof. Dr. phil. Heiner Monheim zu einer ausführlichen Replik motiviert hat, mit der Bitte, diese hier auf urbanophil zu...

Verkehrsabhängige Mobilitätskarte

[vimeo]http://vimeo.com/89863766[/vimeo] Vor kanpp drei jahren hatten wir schon über das Projekt mapnificent geschrieben – eine Karte welche die zeitabhängige Erreichbarkeit mit ÖPNV visualisierte. Einen ähnlichen Sanstaz verfolgt nun Isoscope, allerdings für den Autovekehr und zwar basierend auf historischen und aktuellen Verkehrsdaten. With Isoscope one can easily see and compare the influence of traffic conditions on our mobility or compare the reach of different means of transport. Within or among cities. Worldwide. Ein tolles Konzept mit einer wunderbaren grafischen Aufbereitung. Allerdings...

urbanoFILMS #24 | Fahrrad sucht Stadt

Und weiter geht´s mit unseren urbanoFILMS. Zum Jahresausklang veranstaltet Urbanophil gemeinsam mit den Raumpiraten die urbanoFILMS #24 zum Thema Radfahren und Radverkehrsplanung in Kaiserslautern. Wir werden den bereits bekannten Film „Beauty and the bike“ zeigen, ergänzt von einigen Kurzfilmen. Zudem werden sich Kollegen vom Institut für Mobilität und Verkehr (imove), die sich mit Radverkehr beschäftigen, einen kurzen Videoclip zum Thema Radfahren in Kaiserslautern zeigen und mit den Teilnehmern diskutieren. Los geht es Dienstag, den 18.12., ab 19 Uhr in der Steinstr. 27, Kaiserslautern. Vielen...

Diese Radfahrer!

via: Rad-Spannerei, Zeichnung: Max Vähling von Dreadful Gate Wer die Medien in den letzten Tagen verfolgt aufmerksam, dürfte sich vermutlich ebenfalls über die häufig einseitige Berichterstattung zum Thema „Kampfradler“ gewundert haben. Auf urbanophil haben wir das bereits mit einem Gast-Kommentar thematisiert. Eine löbliche Ausnahme bildet z. B. ein Artikel der Süddeutschen Zeitung, in dem es darum geht, dass das Fahrrad zum Kernstück einer neuen Verkehrspolitik werden könnte. Einen schönen Kommentar zur aktuellen Debatte hat Max Vähling gezeichnet. Ein Bild, dass...

Der Einfluss des Internets auf den Radverkehr oder: I love Budapest. I bike Budapest.

[vimeo]http://vimeo.com/33189970[/vimeo] Der Fahrradboom, der derzeit weltweit stattfindet, ist zu einem ganz großen Anteil der immer besseren Verbreitung von Informationen zum Thema Mobilität durch das Internet geschuldet. Das ist jetzt zwar eine These, die schwer zu belegen ist, aber es deutet viel darauf hin, dass es einen Zusammenhang gibt. Dieses Video ist dafür ein gutes Beispiel. Es stammt aus Ungarn. Aus Budapest. So weit, so gut. Dass dieses Video auf urbanophil (und vielen anderen Blogs oder Facebook-Seiten gezeigt wird), liegt aber...

Die Netzspinne als Musikinstrument

[vimeo]http://vimeo.com/19372180[/vimeo] Netzspinnen von ÖPNV-Systemen gibt es als Flyer, an Plakatwänden, statisch und interaktiv Netz (bspw. hier sehr schön). Doch sind sie alle recht (k)eintönig. Diesen Missstand begegnet nun Alexander Chen mit seinem Projekt »Conductor: mta.me«. Er hat die New Yorker Netzspinne aus dem Jahr 1972 von Massimo Vignellis nun zum Musikinstrument werden lassen. Jede Minute startet eine U-Bahn an einem Linienendpunkt. Immer dort, wo sie eine andere Linie trifft, wird ein bestimmter Sound abgespielt. Die Linien sind dabei eine Art...

Die Straßenbahn als Hotspot

Kostenloses W-LAN, stadtweit. Viele haben davon geträumt, in vielen Städten wurden Untersuchungen durchgeführt. Berlin hat vor einem Jahr seine Pläne für ein freies W-LAN begraben müssen. Zu groß seien die technischen Schwierigkeiten. Die Idee, die Straßenlaternen zu nutzen, scheiterte daran, dass in Berlin immer noch ein erheblicher Anteil der Laternen nicht mit Strom, sondern mit Gas betrieben werden. Doch dass man deshalb nicht gleich den Kopf in den Sand stecken muss, zeigen nun die Florenzer Stadtabgeordneten: Wie La Repubblica berichtet...

KLINGELLINGELLING – Die handbemalte Fahrradklingel!

Bereits in den letzten Wochen haben wir ein »urbane Mobilitäts«-Set von Lego sowie ein Buch über »Marina City« in Chicago als Weihnachtsgeschenk-Idee für unsere urbanophilen Leser vorgestellt. In diesem Sinne soll es heute mit einer Empfehlung weitergehen, die beim ersten Anblick einen sofortigen Kaufimpuls auslösen dürfte: Die grandiosen, handbemalten Fahrradklingeln von dringdring aus Montreal, Kanada. Vollkommen zurecht jubiliert der von uns hoch geschätzte Blog Copenhagen Cycle Chic, dass beim Anblick der Website von dringdring schnell klar wird, dass in diesem...

„I Like Trains“ – Der Protestsong gegen die Bahnrationalisierung (vor 40 Jahren)

[vimeo]http://vimeo.com/9936980[/vimeo] Großbritanniens Eisenbahnmarkt hat so einiges miterlebt: Die erste Eisenbahn der Welt fuhr 1825 zwischen Middlesbrough und Bishop Auckland, bis 1913 hatte das Schienennetz eine Länge von 37.500 km erreicht. Allerdings sah sich die Britische Regierung in der Nachkriegszeit unter zunehmenden Rationalisierungsdruck, da die Staatsbahn zunehmend defizitär arbeitete. Zwischen 1950 und 1974 – und insbesondere zwischen 1960 und 1965, als Richard Beeching der British Transport Commission vorsaß, wurden gemäß den Empfehlungen des Beeching-Reports unzählige Nebenstrecken in England stillgelegt. (mehr …)