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Datenvisualisierung: Verkehrsbelastung/24h von Lissabon von seiner schönen Seite

[vimeo]http://vimeo.com/10218235[/vimeo] Der Student der University of Coimbra Pedro Cruz hat in seiner Master-Thesis sich mit Datenvisualisierung beschäftigt und dazu den Verkehr von Lissabon untersucht. Im Oktober 2009 hat er dazu die Fahrrouten von insgesamt 1.534 kartiert und kann auf diesem Wege die Verkehrsbelastungen auf den Straßen von Lissabon darstellen. Durch die Wahl unterschiedlicher Farben werden Fahrgeschwindigkeiten oder Staus symbolisiert. Entstanden ist eine Serie von ästhetisch sehr schönen Visualisierungen. Weitere Abbildungen, Videos und Informationen finden sich auf der Webseite zur Master-Arbeit unter http://mondeguinho.com/master/. via UrbanTick

im Internet reisen..

Transsibirische Eisenbahn (Foto: yeowatzup via flickr) Schön, dass man dank des Internets und google nun nicht mal mehr zum Verreisen die Wohnung verlassen mussen. Wer immer schon einmal mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren wollte, kann das in Echtzeit nun vorm Computer abhaken, so berichtet der Spiegel. 30 Tage dauerten die Dreharbeiten von google - und ermöglichen nun die Fahrt ohne Unterbrechung und lästige Nachtansichten. Gute Reise!

Infrastrukturräume

Hochstraße in Hannover und ihre Randbereiche (Foto: Galene Haun) Straßen und Verkehrsachsen struktrieren seit jeher unsere Städte. Mit dem Aufkommen des Automobils und der Ausrichtung der Stadt auf eine autogerechte Planung nahmen Infrastrukturräume eine immer größere Fläche im städtischen Raum ein. Mit dem Ausbau des Verkehrsnetzes folgten auch dazugehörige Infrastrukturbauten wie Hochstraßen, Verkehrskreisel, Tunnel, Fußgängerunter- und -überführungen sowie Tankstellen und Parkhäuser - dem Infrastruktururbanismus. Mit dem Auto stellte sich auch ein bestimmtes Lebensgefühl ein und eine ganz besondere Beziehung zu diesen Infrastrukturbauten, welches in der am Freitag beginnenden Ausstellung "Agip – Die Tankstelle des Wirtschaftswunders" im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt...

Planungen für A100-Weiterbau vorerst gestoppt

Die Regierungsfraktionen von SPD und Linke haben gestern die Planungskosten für den Weiterbau der A100 von Neukölln zum Treptower Park vorerst auf Eis gelegt. Für den Doppelhaushalt 2010/11 waren dafür 3,1 Mio. Euro vorgesehen. Erst nachdem das Ergebnis des derzeit laufenden Planfeststellungsverfahren vorliegt, wollen die Regierungsfraktionen entscheiden, ob die Planungsmittel wieder freigegeben. Es scheint also doch noch eine Chance zu geben, dass diese antiquarische Verkehrsplanung aus den 60/70er Jahren doch noch ad acta gelegt wird. Zum Nachlesen: http://www.bund-berlin.de/nc/bund_berlinde/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/planungsgelder-fuer-a100-gestoppt/?tx_ttnews[backPid]=447&cHash=2a227a513d http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/147318/147319.php http://www.morgenpost.de/berlin/article1212003/Rot-Rot-sperrt-Geld-fuer-Ausbau-der-A100.html http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2009_11/rot_rot_sperrt_geld.html

Erörterungstermin Planfeststellungsverfahren A100

Ab morgen werden im Berliner Congress Center am Alexanderplatz die Einwendungen gegen das Planfeststellungsverfahren für den 16. Bauabschnitt der Stadtautobahn A100 verhandelt. Auf Grund der Vielzahl an fristgerecht eingegangenen Einwendungen sind folgende neun Erörterungstermine angesetzt: 12. und 13. November, 16. bis 18. November sowie 24. bis 27. November je von 9 bis 20 Uhr. Einlass finden zunächst nur Personen, die eine Einwendung verfasst haben. Es jedoch möglich, dass auf Antrag auch die Öffentlichkeit zugelassen wird. Weitere Informationen unter http://www.stop-a100.de/

U10 – Ausstellung und Programm in Bierpinsel und U Schloßstraße

U10 – von hier aus ins Imaginäre und wieder zurück heißt ein auf drei Jahre angelegtes Kunstprojekt, das sich als Nachfolgeprojekt der Ausstellung von Kunst im U-Bahnhof Alexanderplatz (U2) versteht. Das Projekt richtet seinen Fokus "in Bezug auf die Berliner Untergrundbahn [...] auf die soziale und kollaborative Dimension von Kunst im öffentlichen Raum". Im Vordergrund des Projektes „U10“ steht der Berliner Untergrund als eine unterirdische Parallelwelt, als realer Ort und als imaginäre Welt. Dazu haben sich die Initiatoren des Projekts die Phantomlinie F der Berliner U-Bahn ausgesucht, für die im Rahmen des "200 km Plans zum Ausbau des Berliner U-Bahnnetzes",...

Straßenbahn, Stadtentwicklung und Design

Die Renaissance der Straßenbahn lässt sich in vielen europäischen Städten beobachten. Ob in Paris, London, Zürich oder Hamburg, bestehende Netze werden erweitert oder gänzlich neue aufgebaut. Die Vorzüge der Straßenbahn sind vielfältig: Sie ist leise, schnell und zuverlässig, emittiert lokal keine Luftschadstoffe und kann beim Einsatz von regenerativen Energien sogar zum Zero-Emission-Verkehrsmittel werden. Durch den Einsatz von Rasengleisen kann verkehrsinduzierter Luft- und Körperschall erheblich reduziert werden und zusätzliche Regenwasserversickerungsflächen im stark versiegelten städtischen Raum entstehen. Als Oberflächenverkehrsmittel wird die Straßenbahn nicht nur von vielen Fahrgästen der U-Bahn vorgezogen, sie kann auch gestalterische Funktion übernehmen und Teil eines Stadterneuerungsprozess werden. (mehr …)