Blog

Tegel TXL Park Books Abschied Buch Cover

Ciao, tschüssi, dankeschön! Ein Buch für TXL.

Am Sonntag ging der letzte Flug von Tegel TXL in die Welt. Für alle Berliner*innen und Besucher*innen dieser Stadt ein Abschied mit Gänsehaut. Angesichts der Pandemie realisiere ich, dass ich meinen Abschied von Tegel bereits im letzten Spätsommer hatte – und wie jeden Flug von und nach Tegel genossen habe, als ob es der letzte wäre. Klar, der Abschied war ja nur ins gehofft Endlose verzögert worden und zudem kam ich damals von einer ganz besonderen Traumreise zurück. Traumreisen begannen in Tegel immer schnell, fast unbemerkt. Weil der Flug von Tegel meist nur der erste, kürzere Teil einer Reise war,...
Cover urbanophil Himmel unter West-Berlin von Verena Pfeiffer-Kloss

Der Himmel unter West-Berlin

Die post-sachlichen U-Bahnhöfe des Baudirektors Rainer G. Rümmler Verena Pfeiffer-Kloss jetzt bestellen: verlag@urbanophil.net 384 Seiten, 291 Abbildungen, 29 €ISBN: 978-3982-0586-0-3 58 U-Bahnhöfe in 30 Jahren Stadtgeschichte. Die Untergrundarchitektur von Rainer G. Rümmler prägt Berlin - während der Teilung, bis heute. Rümmlers Signaturen unter der Erde sind Räume, Linien und Orte, sachlich, poppig, post- modern, ein Kaleidoskop an Farben und Formen. In »Der Himmel unter West-Berlin« bietet Verena Pfeiffer-Kloss eine erste umfangreiche und reichhaltig illustrierte Aufarbeitung der U-Bahnarchitektur Rümmlers und kontrastiert diese mit seinen Bauten über der Erde. Leseprobe Werbeplakat der BVG aus dem Jahr 1972, BVG Archiv. Neben aktuellen und...
Kurfürstenstraße in Tiergarten

10 Jahresfeier – urbanoTOURS # 3: Generic City Tour

articipate und Sankt Urban schenken urbanophil einen gemeinsamen Beitrag zum Jubiläumsprogramm im Rahmen des Kosmos Kurfürstenstraße. Die Gewinnerin des Stadtspaziergangswettbewerbs 2015, Anna Kostreva, möchte mit den Teilnehmer_innen, die gleichzeitig zu Co-Forschern_innen werden, die Stadt erkunden. Wie ist eine Stadt aufgebaut? Was macht sie so besonders und wo sind ihre Schwachstellen? „Als Stadtforscherin, Architektin und Künstlerin, glaube ich, dass die Bedeutung und Identität einer Stadt durch die Bewohner_innen geformt wird. Was können wir tun, um die Stadt um uns herum zu lesen, um sie zu verstehen, zu kritisieren und neu zu schreiben?“ (Anna Kostreva) Begleitet Anna Kostreva auf einen Spaziergang durch...
Balkon in der Lietzenburger Straße, Hinrich und Inken Baller

10 Jahresfeier – urbanoTOURS # 1: Zwischen Glas und rosa Rosen

Das Werk der Architekten Inken Baller (geb. 1942) und Hinrich Baller (geb. 1936) prägt an vielen Orten Berlins das Stadtbild. Die Architekten führten zwischen 1967 und 1989 ein gemeinsames Architekturbüro in Berlin und konzentrierten sich auf Gebäude im geförderten Wohnungsbau. In diesem Segment realisierten sie in West-Berlin zwischen 1970 und 1989 ca. 25 Gebäude, darunter den Fraenkelblock an der Admiralbrücke in Kreuzberg. Die Bauten sind Zeugen des Wandels von der Moderne zur Postmoderne in Architektur und Städtebau. Sie sind extravagant und fügen sich dennoch in den Bestand ein. Sie provozierten Debatten über Gestaltung, Schönheit und Funktion im Städtebau. Sie regten...

Zu Gast auf urbanophil: Die Initiative Kerberos Berlin

urbanophil berichtete bereits mehrfach über die Sanierungsplanungen der BVG an elf der einzigartigen nachkriegsmodernen U-Bahnhöfe in Berlin. Während das Verkehrsunternehmen den architektonischen und identitätsbestimmenden Wert dieser Bahnhöfe noch immer unterschätzt äußern Fachleute und interessierte Bürger zunehmend den Wunsch, die BVG möge über die geplanten Maßnahmen noch einmal nachdenken und einen sensibleren und sachkundigeren Umgang mit dem Werk Rainer Rümmlers, Bruno Grimmeks, Werner Düttmanns und Ralf Schüler/Ursulina Schüler-Wittes für die Berliner U-Bahn finden. (mehr …)

Neues Buch! Stadtentwicklung im doppelten Berlin. Zeitgenossenschaften und Erinnerungsorte

Am Donnerstag lädt die Stiftung Berliner Mauer zur Präsentation des Buches "Stadtentwicklung im Doppelten Berlin. Zeitgenossenschaften und Erinnerungsorte". Berlin hat vieles doppelt: Zoos, Opernhäuser, Kongresshallen – Relikte der Teilung der Stadt. Im geteilten Berlin folgte die Stadtentwicklung meist der politischen Logik der Systemkonkurrenz und der gegenseitigen Abgrenzung. Die Handlungsspielräume, die es innerhalb der herrschenden Strukturen gab, wurden von Architekten, Planern und anderen Akteuren unterschiedlich genutzt. Parallel setzten sich internationale Einflüsse und zeitgeschichtliche Strömungen in beiden Teilstädten durch, etwa die Rehabilitierung der Stadtgeschichte und des industriellen Erbes sowie die Nutzung des öffentlichen Raumes als Ort für künstlerische Interventionen. (aus dem Klappentext)...

Berlin in den 1970ern im Film

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=C0HahjjY9Dk[/youtube] [vimeo]http://vimeo.com/15403526[/vimeo] West Berlin in den 1970er. Schaut selbst.

West-Berlin auf Postkarten

Herbert Maschke gründete 1957 einen Postkartenverlag in West-Berlin und prägte mit seinen Fotografien die Motive der Ansichtskarten aus der Zeit des kalten Krieges und des Wirtschaftswunders. Er schafft den Spagat zwischen gefälligen Touristen-Motiven und dem Augenmerk für Details, das Herbert Maschke zweifelsohne besaß. (RBB) Das Stadtmuseum Berlin würdigt mit einer Auswahl großformatiger Neuprints, persönlichen Dokumenten und Postkarten das Werk des Fotografen und lädt ein zu einem stadtgeschichtlichen Rundgang zu den Ikonen West-Berlins. Maschke fotografierte die West-City bei Tag und Nacht, das ungeheure Baugeschehen am Kurfürstendamm ebenso wie die innerstädtische Grenze. (Kulturprojekte Berlin) Die Fotografien sind jeweils Momentaufnahmen der City-West, zeigen dadurch aber...

Ludwig Leo ist tot.

Wie das Landesdenkmalamt in seiner Pressemitteilung meldet, ist der Architekt Ludwig Leo am 1. November 2012 im Alter von 88 Jahren verstorben. Ludwig Leo schuf mehrere bedeutende Gebäude der Nachkriegs- und Technikmoderne in West-Berlin, darunter zweifelslos am bekanntesten den Umlaufkanal der Versuchsanstalt für Wasserbau und Schiffbau der TU Berlin. URBANOPHIL gedenkt Ludwig Leo und spricht seinen Angehörigen sein tiefempfundenes Beileid aus.
TUB Umlaufkanal "Rosa Röhre", 1975/76, Ludwig Leo. Foto: TUB

OPER DYNAMO WEST in der “Rosa Röhre”

Die West-Berliner OPER DYNAMO WEST inszeniert ab dem 19. August 2010 (Premiere) "VWS Der Findling", eine Musiktheater-Performance nach Heinrich von Kleist und Heiner Müller in der "Rosa Röhre" im Tiergarten (Foto). OPER DYNAMO WEST haben sich 2006 in West Berlin gegründet und sind ein Theater des Urbanen. Sie inspizieren und erforschen Orte, führen Interviews, sammeln Materialien und verweben diese Fundstücke und Ergebnisse mit fiktiven Elementen. Daraus entstehen Stücke, die vor Ort in der Stadt oder im Theater gezeigt werden. Architektur, Geschichte und urbane Strukturen der Spielorte sind werden so zum Bestandteil der Stücke. "VWS Der Findling" geht aus von Heinrich...