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Angst.Ekel.Scheitern. Neu und Open Access bei Urbanophil

Das Symposium Angst.Ekel.Scheitern., das im Frühjahr 2023 in der Hamburger HafenCity stattfand, sollte keine Bühne für Erfolgsgeschichten sein. Vielmehr wollten die Veranstalter:innen Yvonne Siegmund, Ulrich Bildstein und Ina Jessen die „blinden Flecken der Nachhaltigkeit“ ins Licht rücken. Widersprüche, Hindernisse und Ängste im Zusammenhang mit dem Begriff Nachhaltigkeit, denen sie sich drei Tage lang multiperspektivisch, diskursiv und spielerisch widmeten. Zum Beispiel mit einer H|Wall of Shame, einem modernen Beichtstuhl für die eigenen Sünden im Umgang mit der Nachhaltigkeit. Mit Beiträgen zur...
Türchen 24 Adventskalender 2021 Senatsbaudirektion Golda-Meir-Steig

#24 TOP. Der goldene Steg

Das Ende einer vierzehnjährigen Amtszeit erlaubt Inszenierungen wie diese zwei: Eine klappernde Marionettenfigur watschelt an Fäden geführt durch die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, während Berlins Ex-Senatsbaudirektorin, Regula Lüscher, durch das Gebäude führt. Sie hatte den Umbau begleitet. Beiden gemein, wenngleich unauffällig: der rotblonde Schopf, die blau-graue Kleidung. Visuell stärker wirkt die Szene am Golda-Meir-Steg. Dessen ockergelbes und in Nahaufnahme zu erkennendes, fein gegliedertes Stahlgeländer grüßt im Hintergrund aus der Europacity, während Lüscher ihren Werkschaufilm „Bauen für Menschen“ anmoderiert –...

Kölner Erklärung: Was denkt ihr?

Aufmerksame Planer werden es schon bemerkt haben: es rumort etwas in der Szene. Anlass ist die „Kölner Erklärung zur Städtebau-Ausbildung“, die von einem Kreis um Prof. Christoph Mäckler im Mai diesen Jahres in Umlauf gegeben wurde. Die Unterzeichner wollen damit auf die, ihrer Meinung nach, vorherrschenden Defizite in deutschen Städten hinweisen, die sie vor allem an der fehlenden Gestaltung des Stadtraums festmachen (u.a. beschrieben durch „Häuser ohne Adresse und ohne anschauliche Straßenfassade“, „Resträume, die weder privat noch öffentlich sind“ und...

Rezension: „Wer organisiert die ‚Entbehrlichen‘?“ von Hoeft, Klatt et al.

In der jahrzehntelangen Geschichte sozialer Stadtteilentwicklung ist es ab und zu notwendig innezuhalten und zu überprüfen, wie das was konzipiert und umgesetzt wurde, vor Ort wirksam geworden ist. Nicht nur im Sinne einer Evaluation abstrakter Kennwerte, sondern vielmehr basierend auf den Geschichten und Erfahrungen derjenigen Menschen, die in den Blick genommen wurden. In allen Programmen der Städtebauförderung ist ja genau das das Neue und Spannende gewesen, dass versucht wurde, jenseits von Bauen und Infrastrukturinvestitionen, wieder diejenigen zuvorderst in den Blick...

Symposium „nospolis“ in Wuppertal

Am 07.Februar 2014 findet in Wuppertal das Symposium „nosposlis“ statt, bei dem in den Schwerpunkten „Stadt der gemeinsamen Güter“, „Urbanismus der Zeller“ und „Ko-produktive Raumstrategien“ folgende Idee verfolgt werden soll: NOSPOLIS thematisiert die Bedingungen und Potenziale dieser neuen städtischen und ländlichen Gemeinschaften. Das Symposium geht der Frage nach, wie in der kollektiven Entwicklung von Quartieren Raum, Infrastruktur und Verantwortung geteilt werden können, um eine auf expansivem Wachstum und hohem Ressourcenverbrauch beruhende Stadtentwicklung zu überwinden. Nospolis steht für eine Baukultur der...