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30 Bücher. 30 Jahre. Ein Abend der feministischen Architekturliteratur.

Mittwoch, 01. April 2026 · 19:30 Uhr · Bücherbogen am Savignyplatz, BerlinFreier Eintritt · Sekt & Brezeln Zum freudigen Release der 2. Auflage von Haus Marlene Poelzig, Berlin — Abriss und Aufbruch präsentiert die Initiative Haus Marlene Poelzig einen kuratierten Überblick über 30 wichtige Werke feministischer Architekturliteratur der letzten 30 Jahre. Mit dabei Lieblingsbücher von: c/o now, Inga Krumme, Mary Pepchinski und Wanda Spangenberg. Dazu: Anti-Abriss-Monopoly — Update zum Manifest der Initiative zu Denkmalpflege & Umbaukultur. Kommt vorbei, wir freuen...

Wieder da: Haus Marlene Poelzig

Die zweite Auflage unseres preisgekrönten Buches „Haus Marlene Poelzig Berlin. Abriss und Aufbruch“ ist soeben geliefert worden. Das Buch kann ab sofort bestellt werden und die Vorbestellungen sind bereits mit der Post unterwegs. Auch die zweite Auflage möchten wir feiern und laden dazu am 1. April 2026 um 19:30 Uhr in den Bücherbögen am Savignyplatz ein. Der Abend wird unter dem Motto „30 Bücher. 30 Jahre. Ein Abend der feministischen Architekturliteratur“ stehen. Mehr Informationen zur Releasefeier gibt es hier. Die...
Caroline Böttcher Mont Klamott Trümmerberg Fundstück Glasscherbe

Book Release! Mont Klamott von Caroline Böttcher

Wir laden ein am 14.09.2025 um 14:00 Uhr zur Buchpremiere von Caroline Böttchers Buch „Mont Klamott“ ins Berliner Mitte-Museum. Die Berliner Künstlerin Caroline Böttcher veröffentlicht mit „Mont Klamott“ ihre 10-jährige künstlerische Recherche zu den Berliner Trümmerbergen, die sie mittels Fotografie, der Auswertung und Darstellung von Archivmaterial, Skizzen von Topografie und Botanik sowie Textarbeiten durchgeführt hat.  Circa 75 Millionen Kubikmeter Trümmer fielen 1945 in Berlin an. Aus einem Teil davon entstanden 20 sogenannte Trümmerberge, die die Physiognomie der Stadt drastisch veränderten....
Bruchstück einer Sauciere – Fundstück auf einem der Berliner Trümmerberge

Im Druck. Mont Klamott von Caroline Böttcher

Hier bestellen Buchpremiere: 14.09.2025 um 14:00 Uhr Ort: Mitte-Museum, Pankstraße 47, 13357 BerlinBuchpremiere mit den Autorinnen Caroline Böttcher, Luise Meier und Annika Wienert Am 8. Mai 2025 jährte sich das Kriegsende zum 80. Mal und damit auch der Beginn einer drastischen physiognomischen Veränderung Berlins: Die Aufschüttung von unverwertbaren Kriegstrümmern ließ in der Stadt 20 künstliche Erhebungen wachsen. Der Teufelsberg mit seiner Höhe von 120 Metern ist der größte dieser sogenannten „Trümmerberge“. Durch die planvolle Aufschüttung und die Anpassung der Schuttmengen...
Haus Marlene Poelzig, 1932, Entwurf: Marlene Poelzig

Out now! Haus Marlene Poelzig, Berlin. Abriss und Aufbruch

Neu im Urbanophil Verlag – Haus Marlene Poelzig, Berlin. Abriss und Aufbruch. Im Mittelpunkt des Buches steht die Architektin und Bildhauerin Marlene Poelzig (1894–1985) und das Haus, das sie 1929/1930 für sich und ihre 5-köpfige Familie im Grunewald entworfen hat. Am 28. Juni 2025 ab 18:30 Uhr feiern wir im Rahmen des Festivals Women in Architecture die Book Release im Babylon Berlin. Kommt vorbei! Eine herzliche Einladung! Herausgegeben wird die Publikation von der Initiative Haus Marlene Poelzig, die sich im Jahr 2020...
Küche in Tautes Heim, © Ben Buschfeld, tautes-heim.de

Das Buch zur Übernachtung

Wer in Tautes Heim übernachtet, begibt sich auf eine Zeitreise. Im Süden Neuköllns, in der Hufeisensiedlung (Martin Wagner, Bruno Taut, 1925-1930), befindet sich die seltene Möglichkeit, eine Nacht im Museum zu verbringen. Die Landschaftsarchitektin Katrin Lesser und der Designer Ben Buschfeld haben eines der Häuser in der Hufeisensiedlung vorbildlich denkmalgerecht saniert, wofür sie sowohl den Europäischen als auch den Berliner Denkmalpreis erhalten haben und vermieten es seit einigen Jahren als authentisches Ferienhaus für einen Urlaub in den 1920er Jahren. Die...
Zitadelle Spandau, Kopf der Lenin-Statue von Lew Kerbel

Searching for Lenin’s Head 

Als Rick Minnich im Jahr 1994 mit seinem Filmteam den riesigen Kopf der Ost-Berliner Leninstatue ausgrub, um den Kurzfilm „The Book of Lenins“ zu drehen, warfen einige ihm vor, er sei ein Grabräuber. Vor zehn Jahren, als der Kopf dann offiziell ausgegraben wurde, um seitdem in der Ausstellung „Enthüllt“ in der Spandauer Zitadelle gezeigt zu werden, machte Minnich wieder Schlagzeilen. Der US-amerikanische Filmemacher beobachtet den Umgang der Nachwendedeutschen mit ihren politischen Denkmälern mit einem Augenzwinkern – und arbeitet derzeit an...
E.1027 Eileen Gray und das Haus am Meer, Filmstill, Copyright: RISE AND SHINE CINEMA

Vorhang auf! Architektur im Kino und im Theater

Im Berliner Maxim-Gorki-Theater feierte am 18. Oktober 24 die Theateradaption von Franziska Linkerhand Premiere, im Kino läuft seit dem 24. Oktober der Film „E.1027 – Eileen Gray und das Haus am Meer“. Beides handelt von Frauen in der Architektur im 20. Jahrhundert. In beiden Fällen geht es um Macht, Einfluss und die Selbstbestimmung, aber auch – im Kino mehr als im Theater – um die jeweils persönliche Biografie, die eigene Gedankenwelt und Weltanschauung der dargestellten Künstlerinnen. Die zufällige Gleichzeitigkeit dieser...

OUT NOW! Jeck. Der Comic zum Kölner Dom

Nach „Verrückt. Der Comic zum Berliner Schloss“ hat der Comiczeichner und Architekt Sebastian Strombach sein nächstes Großprojekt abgeschlossen: „Jeck. Der Comic zum Kölner Dom“ . Auf 240 Seiten zeichnet er die Geschichte des Kölner Wahrzeichens vom Jahr 0 bis heute. Atmosphärisch, passioniert, mal kraftvoll und mal leise, mit viel Aufmerksamkeit für das lokale Detail und einigen Überraschungen – von Römern, unzähligen Kardinälen, Bischöfen und Königen bis hin zu Rievkooche und dem Blick auf den Dom von unter der Erde. Hier...
Rainer Gerhard Rümmler am Eingang zur Zitadelle Spandau, ca. 1985. Fotograf unbekannt, Privatbesitz.

Seit 40 Jahren unterirdisch gut nach Spandau

Am 1. Oktober 1984 betrat der damalige Bürgermeister des Berliner Bezirks Spandau, Werner Salomon, zusammen mit einer historisch kostümierten Schützengilde den U-Bahnhof Zitadelle und übergab einer Delegation Berliner Politiker feierlich einen riesigen Schlüssel und ein Dokument mit Band und Siegel. Fortan, so steht es auf dem Papier, habe die BVG „das besondere Recht,“ nach Spandau „auf unterirdischen Wegen sowohl ein- als auch ausfahren zu dürfen.“ Ein paar U-Bahnhöfe weiter begrüßte bereits der Bundeskanzler Helmut Kohl bei Erbsensuppe und Freibier die...