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Buchrezension: „Urban Religion“ von Jörg Rüpke

Abb. De Gruyter In seinem Buch „Urban Religion“ löst sich Jörg Rüpke von alten Modellen der Verbindung von Stadt und Religion und entwickelt diese im Sinne einer „Lived Ancient Religion“ fort. Ein Vorhaben, dass sich mit derzeitigen Diskussionen um die postsäkulare Stadt produktiv verbindet, in seiner Schwerpunktsetzung aber nicht immer hinreichend argumentiert. Rüpke ist Inhaber der Professur für Vergleichende Religionswissenschaft an der Universität Erfurt und widmet sich in seinem neuen Buch den vielfältigen Verbindungen zwischen Stadt und Religion. Die Publikation ist im Kontext des Forschungskollegs „Religion and Urbanity: Reciprocal Formations“ des Max-Weber-Kollegs Erfurt entstanden. Als Klassischer Philologe und Religionswissenschaftler nimmt...
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Dach über Berlin

Weit oben über der Karl-Marx-Allee, in einem der beiden prächtigen Türme am Frankfurter Tor hat das Team von ticket b sein Büro, oder sein "Wohnzimmer", wie Thomas Krüger sagt. Thomas Krüger ist Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens, das in Berlin und weltweit Architektur- und Stadtführungen anbietet. Während der Corona-Krise pausierten die Touren. ticket b nutzte die Zeit zur Entwicklung eines neuen Formats und zeichnete im Wohnzimmer Gespräche mit seinen Guides zu baukulturellen Themen auf. "Die Straße nach Moskau" oder "Linien unter West-Berlin" sind beispielsweise bereits als Podcasts auf Spotify zu hören. In den kommenden Monaten sollen weitere dieser lockeren baukulturellen...
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Neuer Stadtplanungs-Podcast: Der Raumcast aus Berlin

Teilnehmer*innen des Raumcast-Projekts beim Interviewen Seit über einem Jahr erstellen Studierende der Technischen Universität Berlin im Rahmen eines selbstorganisierten und transdisziplinären Projektes nun schon ihren eigenen Podcast: „Raumcast“ heißt er, und er ist allen Stadtplanungs-Interessierten besonders ans Herz zu legen. Der Podcast wurde von der Soziologie-Studentin Ana Burgueño Hopf und dem Verkehrswesen-Studenten Bjarne Lotze gegründet, seit Sommer 2019 ergänzt die Urban Design-Studentin Carolin Lichtenstein das Team. Eine gemischte Gruppe also, die jedes Semester gemeinsam mit 16 interessierten Studierenden in kleinen Gruppen vier eigene Podcast-Episoden erarbeitet.  Die Themen dürfen von den Gruppen frei gewählt werden, sollen sich jedoch im Bereich Stadt...
Cover Das Neue Hoyerswerda von Felix Richter

Das Neue Hoyerswerda

Neu im urbanophil Verlag! Das Neue Hoyerswerda.Ideenhaushalt, Aufbau und Diskurs der zweiten sozialistischen Stadt der DDR Autor: Felix Richter368 Seiten110 Abb.Satz und Gestaltung: punktgrau ISBN: 978-3982-0586-1-001/202032 €zum Buch Zukunftsfroh begann 1955 der Aufbau der sozialistischen Musterstadt. Das Neue Hoyerswerda zog Schriftsteller*innen, Künstler*innen und tausende Arbeiter*innen für das Kokskombinat Schwarze Pumpe an. Eine neue Stadt für neue Menschen wurde geplant, mit neuen Formen des industriellen Bauens experimentiert und überraschend öffentlich darüber diskutiert. In "Das Neue Hoyerswerda" zeigt Felix Richter kontrastreich das Planen und Bauen sowie die lebhaften Diskussionen um Urbanität und Lebensqualität in einer sozialistischen Vorzeigestadt. An Zeitzeugenberichten und Medienanalysen, an kritischen Kommentaren von Brigitte Reimann, Gerhard Gundermann und zahlreichen...
Der Himmel unter West-Berlin von Verena Pfeiffer-Kloss

Himmlisches Weihnachtsgeschenk!

Für U-Bahnfreunde, Eisenbahnfans, Berlinliebhaber*innen, Stadt- und Architekturhistoriker: zum Ende des Jahres - und kurz vor Ausverkauf der ersten Auflage – möchten wir Euch nochmal an das erste Buch im urbanophil Verlag erinnern. "Der Himmel unter West-Berlin" ist die Geschichte der U-Bahn im Westen der geteilten Stadt. Zahlreiche Bilder aus Vergangenheit und Gegenwart der U-Bahnhöfe, Skizzen und Gedanken ihres Architekten Rainer Rümmler wecken Erinnerungen an die damaligen Eröffnungsfahrten, machen Lust auf Entdeckungen im heutigen Berliner Untergrund und bringen immer viel freudvollen Gesprächsstoff, auch unter den Tannenbaum. Bis zum 19.12. unter verlag@urbanophil.net bestellen, und das Buch ist spätestens am Heiligen Abend im...

Digitalisierungsstrategie für Berlin: souverän, nachhaltig und gemeinwohlorientiert

Für Kurzentschlossene: Das Bündnis digitale Stadt Berlin lädt heute Abend (11.12.2019) zu einer Informations- und Vernetzungsveranstaltung ins CityLAB Berlin ein. Unter dem Titel "Digitalisierungsstrategie für Berlin: souverän, nachhaltig und gemeinwohlorientiert" gibt es Informationen zum aktuellen Stand der Berliner Digitalisierungsstrategie sowie eine Paneldiskussion zur öffentlichen digitalen Infrastruktur in der Stadt. Mehr Infos in der Einladung oder unter: https://digitalesberlin.info Die offizielle Einladung vom Bündnis digitale Stadt Berlin
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Rezension: Ein Radentscheid als Weihnachtsgeschenk

Falls es zu Weihnachten revolutionäre Literatur sein soll: 2 Bücher zur Radentscheid-Bewegung Die Frage steht mal wieder im Raum: Was zu Weihnachten verschenken? Die urbanophile Idee für schönere Städte lautet: Verschenke einen Radentscheid! Oder vielleicht sogar zwei und zwar als Buch! 2019 sind zwei Bücher zur deutschen Radentscheid-Bewegung erschienen und die taugen beide ziemlich gut als inspirierende Revolutions-Lektüre für die ruhigen Tage:  “Was möglich ist - der Radentscheid Bamberg, Erfolgsgeheimnisse einer kreativen Bürgerinitiative” von Christian Hader und “Der Berlin-Standard, Moderne Radverkehrspolitik Made in Germany - Ein Bildband über Deutschlands erstes Mobilitätsgesetz” von Heinrich Strößenreuther.  Die Weihnachtsüberraschung 2015 für die Berliner Politik:...
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Endlich! ICC ist Denkmal

Soeben gab das Landesdenkmalamt Berlin bekannt, dass das ICC (Schüler/Schüler-Witte, 1975-1979) nun in die Berliner Denkmalliste eingetragen ist. Endlich, sagt urbanophil, und wir stimmen dem Kultursenator Klaus Lederer vollkommen zu: „Das ICC ist ein Wahrzeichen von Berlin, (…) einer der wichtigsten deutschen Bauten der Nachkriegszeit.“  Landeskonservator Christoph Rauhut blickt in die Zukunft: „Mit der Unterschutzstellung schaffen wir für die kommenden Abstimmungsrunden für alle Beteiligten Rechts- und Planungssicherheit. Wir werden uns dafür einsetzen, dass das ICC als Gesamtkunstwerk erhalten bleibt.“
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Offener Brief zum Erhalt des Experimentalbaus „Pylonen-Hängedach“ am Chemnitzer Busbahnhof

Omnibusbahnhof Chemnitz, August 2019 (Foto: Ernesto Uhlmann) Mit Sorge beobachtet die Initiative Kerberos die Planungen zur substanzgefährdenden Translokation des denkmalgeschützten Busbahnhofs in Chemnitz. Sie hat daher einen offenen Brief an Prof. Dr. Roland Wöller, Staatsminister des Innern Alf Furkert, Sächsischer LandeskonservatorBarbara Ludwig, Oberbürgermeisterin der Stadt ChemnitzMichael Stötzer, Baubürgermeister der Stadt Chemnitz Thomas Morgenstern, Leiter Untere Denkmalschutzbehörde ChemnitzMathias Frey, Vorsitzender des Aufsichtsrates Regionalverkehr Erzgebirge Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der Technischen Universität Chemnitz geschrieben. Zahlreiche Expert*innen aus Wissenschaft und Denkmalpflege haben als Erstunterzeichner*innen mitgezeichnet. Im Kern des Briefes steht die Anregung, die Planungen zum Busbahnhof Chemnitz nochmals intensiv zu prüfen. urbanophil veröffentlicht hier den kompletten...
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Die Anfänge der Städtebauförderung – Zeitzeugen im Gespräch

Die Städtebauförderung ist eines der zentralen Instrumente der Stadtentwicklungspolitik in Deutschland. Ihre Anfänge liegen in den 1960er Jahren, 1971 wurde dann das Städtebauförderungsgesetz verabschiedet. 2021 wird es 50 Jahre alt - Anlass für einen Rückblick! Zu den Anfängen der Städtebauförderung findet am Donnerstag, 27.6.2019 im "bauhaus reuse" auf dem Ernst-Reuter-Platz in Berlin eine Podiumsdiskussion mit fünf Zeitzeugen statt. Mit Dr. hc Christiane Thalgott, Heinrich Suhr,  Prof. i.R. Christian Kopetzki, Theodor Winters und Julius Ehlers kommen Protagonisten zusammen, die an der Entwicklung des Gesetzes und ersten praktischen Umsetzung der Städtebauförderung mitwirkten. Rückblickend berichten sie von den damaligen Herausforderungen für die Stadterneuerung...