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Live-Retusche an der Bushaltestelle

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=BRAM8MpqIeA[/youtube] Im Rahmen der Adobe Creative Days hat der schwedische (aber in Berlin lebende) Fotograf und Photoshopper Erik Johansson eine Live-Retusche von wartenden Fahrgästen an einer Bushaltestelle gemacht. Dazu wurde anstelle der üblichen Werbung im seitlichen Leuchtkasten ein Computer-Monitor installiert, der mit einem Rechner in einem vis-a-vis geparkten Van verbunden war. Vom Van aus wurden Fotos von den wartenden Fahrgästen geschossen, die quasi in Echtzeit von Johansson bearbeitet und auf das Display in der Haltestelle gesendet wurden. Tolle Aktion, die ganz offenbar auch super bei den Fahrgästen angekommen ist. via Pop-Up City

TOKYO CITY SYMPHONY – Die interaktive Stadtsinfonie

[vimeo]http://vimeo.com/65758287[/vimeo] Anlässlich des 10. Jubiläums des Tokioter Neubaugebiets Roppongi Hills sind alle Interessierte dazu aufgerufen, eine Stadtsinfonie für Tokio zu schreiben. Schreiben ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn auf tokyocitysymphony.com kann man per Tastaturanschlag die Musik interaktiv komponieren. Diese wird dann per 3D-Visualisierung auf die "Fassaden" eines 1:1000-Modells des Stadtteils projiziert, so dass nicht nur Musik, sondern auch eine schicke visuelle Präsentation entsteht. Viel Spaß beim Musizieren!

Mobile Stadtforschung: Urban Apps

von Nathalie Wachotsch [youtube]https://www.youtube.com/watch?v=4kTukct98vA[/youtube] Mobile Application bzw. Apps gibt es inzwischen für fast alles und für sämtliche Zielgruppen. City-Apps sollen das urbane Leben erleichtern. Das Smartphone soll zum individuellen Stadtführer werden - für Bewohner und Besucher. Viele ähnlen sich in ihrem Angebot bezüglich Sightseeing, ÖPNV-Nutzung, "geheime" Empfehlungen von Insidern oder Restaurant-Museen-Guide. Die NGO New Cities Foundation will die drei spannendsten Apps zum Thema Stadt prämieren. Das Ziel der App-Bewerber sollte sein, urbane Erfahrungen zu verbessern, Menschen zu verbinden und Städte zu dynamischen, fairen, kreativen und nachhaltigen Orten zu machen. Eine interessante App aus dem Semi-Finale ist z.B. Dérive App, die...

stadtnachacht.de – Ein Blogportrait

  Die Charaktereigenschaften des modernen Urbanen werden bedeutend vom Nachtleben der Städte definiert. Städte mit einem intensiven Angebot nächtlicher Freizeit- und Kulturaktivitäten gelten als attraktiv und lebenswert. Gleichzeitig werden Bestandteile einer „urbanen Nachtökonomie“ zunehmend Opfer von Verdrängungsprozessen – vielerorts wird ein Verlust von Clubkultur befürchtet. Die (deutsche) Stadtplanung und -forschung hat diesem ambivalenten Themenfeld bisher nur wenig Beachtung geschenkt. Der Blog „Stadtnachacht“ hat sich zum Ziel gesetzt, diese Forschungslücke zu schließen. Urbanophil hat Jakob F. Schmid von stadtnachacht.de zum Interview getroffen: (mehr …)

Blogging the City | Livestream

Nach der ersten Blogging the City Konferenz in Berlin, steigt heute die zweite Ausgabe in Amsterdam. Organisatoren sind Pop-Up-City, die letztes Jahr ihre Projekte vorgestellt haben. Mit dabei sind - neben Urbanophil - weitere spannende Blogs. Das Schöne ist, dass die Konferenz live über das Internet übertragen wird. Los geht es dann um 14:00 Uhr. Viel Spaß.

Stadt der Ströme Konferenz | Rückblick 1 | Datenströme, Adressaten und Wetterkarten

Ambitioniert und gut besetzt war die Stadt der Ströme Konferenz - mit einem elementar wichtigen Anspruch: Nämlich der Auseinandersetzung mit den "vielfältigen Schnittstellen zwischen digitaler und analoger (physischer) Stadt", wie es im Vorwort heißt. Dabei sollten die "Wechselwirkungen zwischen neuen digitalen Services und Lebenswelten und Entwicklungen in der Architektur, Stadtplanung, Quartiersmanagement etc." diskutiert werden. Das Programm versprach einiges und lies auf neue Erkenntnisse hoffen. Der erste Teil Datenströme „Mapping the City“, an der ich teilnahm, war eine gelungene Einführung in die neuen Möglichkeiten der Stadtkartografie und den damit einhergehenden neuen Ansätzen der Stadtanalyse und Visualiserung. Den Auftakt der Vorträge machte Till Nagel, der...

Verlosung | Stadt der Ströme

Die Konferenz Stadt der Ströme findet nächste Woche (12.-14. Juli) in Potsdam statt und hält eine Menge an spannenden Vorträgen bereit, wie sich dem aktuellen Programm entnehmen lässt. In der Session "Wie sich die Wahrnehmung der Stadt durch die digitalen Technologien verändert", werden bspw. Stamen Design spannenden Projekte aus den Bereichen "Visualizing urban data" und Till Nagel über "Geovisualiserung" vorstellen. Wer diese und all die anderen spannenden Vorträge und Diskussionen nicht verpassen möchte, der kann nun eine Eintrittskarte gewinnen. Einfach eine bis heute 17 Uhr Mail an s.hoeffken(at)urbanophil.net mit dem Betreff "Ja, ich will" schreiben. Viel Erfolg!

zehn Anti-Helden

Der hier zu findende Essay von Christian Berkes ist eine kritische Reaktion auf den Beitrag „Benötigt die Netzwerkgesellschaft eine neue Stadtplanung?“ von Prof. Bernd Streich und die in ihm geäußerten zehn Thesen. 1. Die Netzwelt gleicht einem traumhaften Meer aus nicht endend wellenden Informationen. Die Hoffnung auf eine Zeit allgegenwärtigen Wissens zerstäubt in den bluescreen. Nennen wir ihn Himmel. Hier und da taucht die Nautilus aus den Wogen und ermöglicht den Auf-enthalt. *   Netzwerktechnologien sind nicht per se sozial. Gesellschaftliche Kommunikations-bedürfnisse und -notwendigkeiten leiten sich gerade auch aus dieser alltäglichen Erfahrung ab. Zu erklären, dass eine „Wissensgesellschaft“ durch den...

10 Thesen für eine neue Stadtplanung

Immer wieder berichten wir in der Kategorie digitale Stadt über die neuen Möglichkeiten, die sich aus dem Internet und der Digitalisierung unserer Umwelt ergeben. Ob neue Analysemethoden des Sozialen, Open Data oder die Vernetzte Stadt - immer steht dahinter der veränderte Umgang mit Information und das Teilen des Wissens. Das wird unsere Gesellschaft grundlegend verändern - und zwar fundamental und auf mehreren sozialen Ebenen. Der digital ausgelöste gesamtgesellschaftliche Wandel wird auch die Stadtplanung in aller Konsequnez erfassen, wie Herr Prof. Bernd Streich in seinem Thesenpapier aufzeigt, das er beim 5. Internationalen Symposium des Planungsnetzwerks geo-Innovation vorstellte: Das Zeitalter der Industriegesellschaft...

Der digitale Kiez

Dass einzelne Kieze, bzw. Quartiere, ihren individuellen Charakter haben, ist bekannt und macht Städte so interessant und abwechslungsreich. Zudem können sie identitätsstiftend wirken und  Zusammengehörigkeitsgefühl fördern. Ein Projekt der School of Computer Science der Carnegie Mellon University versucht nun virtuelle Kieze aufgrund digitaler Vernetzung zu erfassen. Hierzu werden die Check-Ins des Geo-Sozialen Netzwerks Foursquare ausgewertet und miteinander in Bezug gesetzt, wenn sie eine räumliche oder soziale Nähe haben. Our research hypothesis is that the character of an urban area is defined not just by the the types of places found there, but also by the people that make it part...