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Kategorie »Kunst & Kultur« RSS
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Festival zur zeichnerischen Eroberung der Stadt

Die Berlinische Galerie lädt alle Berliner*innen ein, gemeinsam ihre Stadt zu zeichnen. Am 3. und 4. Oktober finden unterschiedliche Zeichenaktionen im Museum, auf dem Vorplatz – dem Buchstabenfeld – und in der Nachbarschaft mit ihren IBA-Neubauten statt. Angeboten werden offene Workshops für das Zeichnen auf Papier, auf der Straße, im digitalen Raum… Dabei geht es immer um die Fragen: Was kann Zeichnung alles sein? Und welche Rolle spielt sie im Stadtraum? Das Festival ist Teil der Ausstellung „Die gezeichnete Stadt“, die noch bis Ende Januar in der Berlinischen Galerie zu sehen ist.

Festival zur zeichnerischen Eroberung der Stadt
3./4. Oktober 2020, 10-17 Uhr (Sa), 10-16 Uhr (So)
Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin
Mehr zum Festival: https://berlinischegalerie.de/einzeichnen/

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Architecture Exhibitions Weekend

AEW

Am 20. und 21. Juni 2020 findet zum dritten Mal das Architecture Exhibitions Weekend in Berlin statt.

An diesem Wochenende zeigen unterschiedliche Galerien und Institutionen ihre Ausstellungen zu architektonischen bzw. städtischen Themen und öffnen am Wochenende von 12 bis 18 Uhr ihre Türen.

Die Austellung im Deutschen Architektur Zentrum DAZ „Swim City” beschäftigt sich mit dem Flussschwimmen in Städten und die BDA-Galerie zeigt mit „Gemeinschaft als Modell” Architekturmodelle, die das Thema der Gemeinschaft in diversen Formen repräsentieren.

Mit „Water Garden by Junya Ishigami“ und „Natascha Paulick – Granddaughter Meets Grandfather“ zeigen das Architekturforum AEDES und die Architektur Galerie Berlin hingegen monographische Ausstellungen.
Die Tchoban Foundation richtet sich mit der Ausstellung über „Architekturdarstellungen von Sankt Petersburg” an die Freunde historischer Architekturzeichnungen.

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Das Neue Hoyerswerda

Neu im urbanophil Verlag!

Das Neue Hoyerswerda.
Ideenhaushalt, Aufbau und Diskurs der zweiten sozialistischen Stadt der DDR

Autor: Felix Richter
368 Seiten
110 Abb.

Satz und Gestaltung: punktgrau
ISBN: 978-3982-0586-1-0

01/2020
32 €

zum Buch

Zukunftsfroh begann 1955 der Aufbau der sozialistischen Musterstadt. Das Neue Hoyerswerda zog Schriftsteller*innen, Künstler*innen und tausende Arbeiter*innen für das Kokskombinat Schwarze Pumpe an. Eine neue Stadt für neue Menschen wurde geplant, mit neuen Formen des industriellen Bauens experimentiert und überraschend öffentlich darüber diskutiert.

In „Das Neue Hoyerswerda“ zeigt Felix Richter kontrastreich das Planen und Bauen sowie die lebhaften Diskussionen um Urbanität und Lebensqualität in einer sozialistischen Vorzeigestadt. An Zeitzeugenberichten und Medienanalysen, an kritischen Kommentaren von Brigitte Reimann, Gerhard Gundermann und zahlreichen Bewohner*innen vollzieht er facettenreich nach, wie der Diskurs zu einer grundlegenden Erneuerung des städtischen Ideenhaushalts in den späten 1960er Jahren führte. Erstmals diskutiert er diesen Wertewandel als Abfolge einer ersten zu einer zweiten Moderne im DDR-Städtebau: Von Zukunftsträumen zu Geborgenheitsversprechen, von der Kultur- zur Sport- und Freizeitstadt veränderten sich die Realitäten der Musterstadt und der sozialistischen Gesellschaftsutopie. 

Für die roségoldene Publikation von Felix Richter können wir uns wirklich begeistern. Einen Blick ins Buch und die Möglichkeit zur Bestellung gibt es hier.

aktuelle Termine →

Weak Art Award 2018 am 27. Februar 2019

Der Immobilienmarkt in Berlin ist heiß umkämpft, auch KünstlerInnen sind zunehmend von der Raumknappheit betroffen. Sie werden aus ihren Ateliers verdrängt und finden nur schwerlich neue Arbeitsräume. Leider häufen sich die Fälle, in denen Vermieter alteingesessenen Kulturschaffenden kurzfristig kündigen, sie mit falschen Versprechungen hinhalten oder die Miete in unerreichbare Höhen schrauben. In seltenen Extremfällen schrecken skrupellose Immobilienbesitzer selbst vor illegalen Abrissversuchen nicht zurück.

Mit dem Weak Art Award „ehrt“ die Allianz bedrohter Berliner Atelierhäuser (AbBA) herausragende Leistungen zur Schwächung der Kunst in Berlin

Als Reaktion auf die prekäre Raumsituation vieler Berliner KünstlerInnen hat die Allianz bedrohter Berliner Atelierhäuser (AbBA) den Weak Art Award ins Leben gerufen, mit dem sie nun erstmals die größten Kunstschwächer 2018 auszeichnet. Der Preis wird in zwei Kategorien verliehen:

  • Personen/Unternehmen/Institutionen
  • Mechanismen/Regelungen

Nach der Bekanntgabe der Preisträger sind diese eingeladen, öffentlich auf die Juryentscheidung zu reagieren. Darüber hinaus möchten die Initiatoren des Preises mit den Preisträgern und anwesenden Jurymitgliedern über die Rolle der Immobilienwirtschaft diskutieren und die Verdrängung von KünstlerInnen und Kleingewerbe aus angestammten Ateliers und Arbeitsräumen in den Blick nehmen. Dabei sollen auch neue Möglichkeiten und Modelle für Kooperationen und Dialog zwischen Unternehmen und Künstlerinnen sowie Kleingewerbetreibenden ausgelotet werden, damit diese auch in Zukunft in Berlin arbeiten und leben können.

Weak Art Award
Mittwoch, 27. Februar 2019, 18:00 Uhr
Werkstatt des Hauses der Statistik, Karl-Marx-Allee 1, 10178 Berlin-Mitte

Disclaimer: Der Autor dieses Posts war Teil der Jury des Weak Art Award.

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My Habitat Happy – Stadtrundgang am 12.01.2019

Final Weekend im neurotitan - Habitat HappyAm Wochenende findet die Ausstellung HABITAT HAPPY mit etlichen Veranstaltungen ihr Ende: Am Samstag wird es einen Stadtspaziergang mit urbanophil zu stadtpolitischen Initiativen geben, am Sonntag werden dann die Künstler in der Galerie die Ausstellung beschließen. 

Beim gemeinsamen Spaziergang „My Habitat Happy“ treffen wir verschiedene Initiativen, die sowohl für öffentlichen Wohnraum als auch für kulturelle Freiräume kämpfen. Gemeinsam werden wir aktuelle Probleme und Herausforderungen mit denen die Gruppen konfrontiert sind besprechen, aber auch ihre Ziele und Perspektiven für 2019 erfahren.

Die Route des Stadtspaziergangs:

16.00 Uhr | Gallerie neurotitan: Kurzführung durch die Ausstellung HABITAT HAPPY
(Wo? Rosenthaler Straße 39, 2. HH, 1. OG – U Weinmeisterstraße)

16.45 Uhr | Schokoladen e.V.: Kulturelle Freiräume
im Anschluss | Gartenhaus e.V. Lottumstraße: Pachtverträge Hausprojekte
(Wo? Kneipe vom Schokoladen e.V., Ackerstraße 169 – U Rosenthaler Platz)

18.00 Uhr | RAW.CC: Bebauungspläne Umgebung RAW-Gelände
(Treff? RAW-Gelände, Eingang Warschauer Str. – S+U Warschauer Str.)

19.00 Uhr | Bizim Kiez: Vernetzung und Mieter*innen-Initiativen
(Treff? Wrangelstr. 77 – U Schlesisches Tor)

20.15 Uhr | Rummelsburger Bucht: Situation für die Anwohner
(Treff? Krachtstraße, Ecke Bahrfeldtstraße – S Ostkreuz ist noch in Laufweite)

21.30 Uhr | Ende mit Überraschung ;)

Ihr könnt die ganze Route mitmachen oder zu einzelnen Punkten dazukommen. Durch den Stadtspaziergang begleiten euch Annika Hirsekorn (neurotitan) und Toni Karge (urbanophil).

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