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Neuer Stadtplanungs-Podcast: Der Raumcast aus Berlin

Teilnehmer*innen des Raumcast-Projekts beim Interviewen Seit über einem Jahr erstellen Studierende der Technischen Universität Berlin im Rahmen eines selbstorganisierten und transdisziplinären Projektes nun schon ihren eigenen Podcast: „Raumcast“ heißt er, und er ist allen Stadtplanungs-Interessierten besonders ans Herz zu legen. Der Podcast wurde von der Soziologie-Studentin Ana Burgueño Hopf und dem Verkehrswesen-Studenten Bjarne Lotze gegründet, seit Sommer 2019 ergänzt die Urban Design-Studentin Carolin Lichtenstein das Team. Eine gemischte Gruppe also, die jedes Semester gemeinsam mit 16 interessierten Studierenden in kleinen Gruppen vier eigene Podcast-Episoden erarbeitet.  Die Themen dürfen von den Gruppen frei gewählt werden, sollen sich jedoch im Bereich Stadt...
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Rezension: Ein Radentscheid als Weihnachtsgeschenk

Falls es zu Weihnachten revolutionäre Literatur sein soll: 2 Bücher zur Radentscheid-Bewegung Die Frage steht mal wieder im Raum: Was zu Weihnachten verschenken? Die urbanophile Idee für schönere Städte lautet: Verschenke einen Radentscheid! Oder vielleicht sogar zwei und zwar als Buch! 2019 sind zwei Bücher zur deutschen Radentscheid-Bewegung erschienen und die taugen beide ziemlich gut als inspirierende Revolutions-Lektüre für die ruhigen Tage:  “Was möglich ist - der Radentscheid Bamberg, Erfolgsgeheimnisse einer kreativen Bürgerinitiative” von Christian Hader und “Der Berlin-Standard, Moderne Radverkehrspolitik Made in Germany - Ein Bildband über Deutschlands erstes Mobilitätsgesetz” von Heinrich Strößenreuther.  Die Weihnachtsüberraschung 2015 für die Berliner Politik:...

Rettet Hollywood den Rümmler?

Soll auch weichen: Die "Wolkendecke" im U-Bahnhof Halemweg.   Vielleicht kommt die Rettung für Berlins Untergrund jetzt aus Hollywood: Seit über die Schließung der Fußgänger_innenunterführung zwischen Zentralem Omnibusbahnhof (ZOB) und Internationalem Congresscentrum (ICC) in Berlin-Charlottenburg diskutiert wird, richten sich die Augen auf die von Rainer Rümmler entworfenen poppigen Untergrundbauten im ehemaligen West-Berlin. Das Onlineportal moderneRegional hat dem Tunnel unlängst einen größeren Beitrag gewidmet, Ende März plädierte Peter Richter in der Süddeutschen Zeitung für den Erhalt. Und warum Hollywood? Die unterirdische Passerelle ist mit ihren quietschig-orangefarbenen Pfeilern und Wänden sowie den kreisrunden braunen Leuchten an der Decke Schauplatz zahlreicher internationaler Filmproduktionen...

Die unendliche Geschichte der Berliner Fahrradverleihsysteme

Seit Jahren prägen sie mehr oder weniger das Berliner Stadtbild: die beiden Fahrradverleihsysteme Call a Bike (mittlerweile Lidl-Bike) und der Konkurrent nextbike. Doch wer aufmerksam durch die Stadt läuft, bemerkt aktuell einen großen Umbruch. Denn Verleihräder neuer Systeme mit klangvollen Namen wie „mobike“ oder „obike“ tauchen plötzlich vermehrt auf Berliner Gehsteigen auf. Doch warum tut sich Berlin eigentlich so schwer mit einer funktionierenden, einheitlichen Fahrrad-Ausleihstruktur, wie sie in vielen anderen internationalen Großstädten existiert? Ein Erklärungsversuch. Um die aktuelle Situation zu bewerten lohnt sich ein Blick auf die Geschichte der Berliner Fahrradverleihysteme. In den frühen 2000er Jahren startete Call a Bike...

Wenn Städte wählen könnten

Morgen ist Bundestagswahl - und ihr wisst auch immer noch nicht, wem ihr eure Stimme geben sollt?! Vielleicht hilft euch ein urbaner Perspektivwechsel bei der Entscheidung. Als Urbanisten sind wir die Advokaten und Fürsprecher der Stadt. Was also würden Städte wählen? Welche Partei vertritt mit welchen Vorhaben eine zukunftsfähige Stadtentwicklungspolitik? Wie sieht es mit den Mieten aus? Und bei der Verkehrswende? Und wie steht es eigentlich um Digitalthemen in der Stadt? (mehr …)

Neue Mobilität für die Motor City – Detroits QLine

Nachdem die Straßenbahn in Detroit in den 1950er Jahren durch GM zur Förderung von Autoverkäufen abgewickelt wurde, unternimmt die Stadt nun eine neuen Versuch, das ÖPNV-System der Stadt zukunftsfähig aufzustellen. Seit Mitte Mai fährt die Detroit Q-Line auf der zentralen Woodward Avenue auf einer Strecke von 15 km. Bis zum 1. Juli war die Fahrt in der Straßenbahn kostenlos, erste Reaktionen der Mitfahrenden sollen positiv sein. Gleichzeitig besteht die Sorge, dass die Q-Line ähnlich wie der unbemannte Detroit People Mover aufgrund fehlender Akzeptanz scheitert. Das wäre schade, denn die bunt gestalteten Züge sind eine Bereicherung im Verkehrssystem und im Straßenbild der Stadt. Zudem...
Screenshot des Artikels Rettet den Rümmler

Rettet den Rümmler!

Besser hätten wir's auch nicht sagen können! Am 18. Mai berichtete die taz ganzseitig über unsere Initiative "Kerberos" zur Rettung der Berliner U-Bahnhöfe der Nachkriegsmoderne. Verena Pfeiffer-Kloss, sowohl Urbanophile als auch Kerberossin, beschreibt hier nochmal eindrücklich die architekturhistorischen und gestalterischen Qualitäten der Rümmler-Bahnhöfe - und beklagt den aktuellen Umgang der BVG-Bauabteilung mit diesem einmaligen Erbe.

Radverkehr: Fortsetzung der Infrastruktur-Debatte

Die Diskussion um die richtige Infrastruktur für Radfahrende und zukünftige Radverkehrspolitik geht weiter: Nach der Reaktion von Ludger Koopmann (Stellvertretender Bundesvorsitzender ADFC) hat Prof. Heiner Monheim nochmal eine Antwort formuliert. Wir freuen uns darüber, dass die Diskussion fortgesetzt wird.  Die vorhergehenden Diskussionsbeiträge auf urbanophil in der Übersicht: 30. Nov 2016: „ADFC beschließt geschützte Radspuren (protected bike lanes) – Das Ende vom Radfahren unter Autos (vehicular cycling)?“, von Dr. Tim Lehmann und Tim Birkholz. 02. Feb 2017: „Zur aktuellen Debatte in der Fahrradszene und speziell beim ADFC über die Entwicklung von Radverkehrsanlagen“, Prof. Dr. phil. Heiner Monheim. 08. Feb 2017: Fahrradland Deutschland.Jetzt! – Neues...

Fahrradland Deutschland.Jetzt! – Neues Denken für mehr Radverkehr

Die Diskussion um die richtige Infrastruktur für Radfahrende und zukünftige Radverkehrspolitik geht weiter: Ludger Koopmann, Stellvertretender Bundesvorsitzender des ADFC und verantwortlich für die Ausarbeitung der neuen Infrastruktur-Leitlinien des ADFC, antwortet auf die Replik von Prof. Heiner Monheim. Wir freuen uns darüber, dass die Diskussion fortgesetzt wird.  Die anderen Diskussionsbeiträge auf urbanophil in der Übersicht: 30. Nov 2016: „ADFC beschließt geschützte Radspuren (protected bike lanes) – Das Ende vom Radfahren unter Autos (vehicular cycling)?“, von Dr. Tim Lehmann und Tim Birkholz. 02. Feb 2017: "Zur aktuellen Debatte in der Fahrradszene und speziell beim ADFC über die Entwicklung von Radverkehrsanlagen", Prof. Dr. phil. Heiner Monheim. 08....

Zur aktuellen Debatte in der Fahrradszene und speziell beim ADFC über die Entwicklung von Radverkehrsanlagen

Am 30. November 2016 wurde hier auf urbanophil der Artikel "ADFC beschließt geschützte Radspuren (protected bike lanes) - Das Ende vom Radfahren unter Autos (vehicular cycling)?" veröffentlicht, als Kommentar zu einer aktuellen Debatte um Fahrrad-Infrastruktur. Der Kommentar wurde fachlich intensiv diskutiert und war der meistgelesene Artikel auf urbanophil im Jahr 2016. Darüber freuen wir uns sehr.  Noch mehr freut uns, dass der Kommentar Prof. Dr. phil. Heiner Monheim zu einer ausführlichen Replik motiviert hat, mit der Bitte, diese hier auf urbanophil zu veröffentlichen. Monheim ist Professor für Angewandte Geographie, Raumentwicklung und Landesplanung an der Universität Trier (seit 2011 Emeritus) sowie Mitbegründer und...